Dobrynia - Der kühne Recke (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ilja Maximow |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Animation, Komödie, Fantasy |
| Erscheinungsdatum | 2006-03-16 |
| Budget | 4.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.620.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (108 Stimmen) |
Worum es geht
Im alten Kiew lebt ein Fürst, der über seine Nichte Zabava bestimmen möchte, ohne deren Wünsche allzu ernst zu nehmen. Zabava selbst hat sich längst entschieden: Sie will den mittellosen Yelisey heiraten. Der Fürst hat gegen Heiraten grundsätzlich nichts einzuwenden, nur eben nicht gegen diese – schließlich drücken ihn Spielschulden, und ein armer Schwiegersohn nützt ihm wenig. Also greift er zu einer List: Yelisey wird zum Boten erklärt und mit Dobrynia, dem kühnen Recken, auf eine gefährliche Reise geschickt. Der Weg ist frei für einen vermögenderen Bewerber. Doch Zabava fügt sich nicht, und der Fürst reagiert erneut – diesmal mit einer Entführung, die die Geschichte in eine neue Richtung treibt.
Entstehungsgeschichte
"Dobrynia – Der kühne Recke" entstand 2006 unter der Regie von Ilja Maximow als Animationsfilm. Zu den Sprechern gehören Валерий Соловьёв, Юрий Тарасов, Олег Куликович und Андрей Толубеев.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Komödie und Fantasy verweist auf einen Stoff, der volkstümliche Erzählmotive – den Recken, den Fürstenhof, die Entführung – mit einem humorvollen Ton verbindet, statt sie ernst und schwer auszubuchstabieren. Dass die Handlung um eine erzwungene Reise und eine verhinderte Heirat kreist, folgt einem klassischen Märchenmuster: Ein Machthaber mit eigenen Interessen greift in das Leben junger Menschen ein, und ein Held wird gebraucht, um das Ungleichgewicht wieder auszugleichen. Die Anlage der Geschichte – ein armer Bräutigam, ein verschuldeter Fürst, ein Recke als Reisebegleiter – deutet darauf hin, dass der Film weniger auf Spannung um den Ausgang setzt als auf die komödiantische Ausgestaltung der Umwege dorthin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in eine frühere Phase russischsprachiger Animationsproduktionen für ein Publikum einordnet, das Märchenstoffe mit komödiantischer Note suchte. Innerhalb der Genremischung aus Abenteuer, Fantasy und Komödie bleibt er ein Beispiel dafür, wie volksmärchennahe Erzählungen für ein Animationsformat aufbereitet wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Valeri Solovyev als Dobrynya Nikitich (voice)
- Yuri Tarasov als Elisey (voice)
- Oleg Kulikovich als Zmey Gorynych (voice)
- Andrei Tolubeyev als Kolyvan (voice)
- Anatoli Petrov als Beket (voice)
- Sergey Makovetskiy als Knyaz of Kiev (voice)
- Yekaterina Gorokhovskaya als Zabava Putyatishna (voice)
- Elena Shulman als Nastasia (voice)
- Natalya Danilova als Baba Yaga (voice)
- Mikhail Chernyak als narrator (voice)
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Verfügbarkeit
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