Divorce Club (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michaël Youn |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-07-14 |
| Budget | 9.466.480 $ |
| Einspielergebnis | 5.127.426 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (251 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ben ist Makler und lebt seit fünf Jahren in einer scheinbar zufriedenen Ehe, bis er während eines geschäftlichen Termins erfährt, dass seine Frau Vanessa ihn betrügt. Sie will sich rasch scheiden lassen, um mit ihrem neuen Partner Blaise zusammenzuziehen, einem Mann, der in jeder Hinsicht als Gewinnertyp auftritt. Ben steht vor den Trümmern seines Alltags, bis sich ein alter Studienfreund, Patrick, meldet, der selbst gerade eine Scheidung hinter sich hat. Patrick bietet ihm an, wieder bei ihm einzuziehen, in einer großzügigen Villa, so wie es beide schon vor zwanzig Jahren gehalten hatten. Aus der Wohngemeinschaft wird nach und nach eine Art informeller Treffpunkt für Geschiedene, was Ben zunehmend stört, denn er selbst hat inzwischen wieder zu einer neuen Liebe gefunden.
Entstehungsgeschichte
„Divorce Club“ entstand 2020 unter der Regie von Michaël Youn. Der Film ist als Komödie angelegt und versammelt Arnaud Ducret, François-Xavier Demaison, Caroline Anglade und Audrey Fleurot vor der Kamera.
Hinter den Kulissen
Die Ausgangslage – ein betrogener Ehemann, der bei einem ebenfalls frisch geschiedenen Freund unterschlupft – ist klassischer Stoff für eine Beziehungskomödie, die private Krisen in ein geselliges, fast klubartiges Setting verlagert. Dass sich aus zwei gescheiterten Ehen eine ganze Gemeinschaft Gleichgesinnter entwickelt, deutet auf eine Erzählung, die das Scheitern von Beziehungen nicht als Einzelschicksal, sondern als geteilte, tragikomische Erfahrung inszeniert. Die Villa als Rückzugsort, der zugleich zum Treffpunkt wird, liefert den Rahmen für ein Ensemblestück, in dem persönliche Verletzungen auf Situationskomik treffen. Dass Ben ausgerechnet dann eine neue Liebe findet, wenn der Club an Bedeutung gewinnt, sorgt für den erzählerischen Widerspruch, der die Handlung vorantreibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Divorce Club“ im mittleren Bereich dessen, was für französische Ensemble-Komödien üblich ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen, aber nicht ablehnenden Resonanz viel geändert hätte. Innerhalb des Komödiengenres reiht sich der Film in eine Tradition ein, die private Krisen humorvoll und mit großem Ensemble verhandelt, ohne dabei besonders herauszustechen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Arnaud Ducret als Ben
- François-Xavier Demaison als Patrick
- Caroline Anglade als Marion
- Audrey Fleurot als Albane
- Youssef Hajdi als Helmut
- Grégoire Bonnet als Didier
- Michaël Youn als Titi
- Frédérique Bel als Sarah
- David Coscas als McFly
- Raphaël Carlier als Carlito
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Verfügbarkeit
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