Die Zeitmaschine (1960)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Pal |
|---|---|
| Genre | Thriller, Abenteuer, Fantasy, Science Fiction, Liebesfilm |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1960-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 750.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.902 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (950 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England, am Vorabend des Jahreswechsels auf 1900. Ein Erfinder hat eine Maschine gebaut, mit der sich durch die Zeit reisen lässt, und versucht, einige angesehene Freunde von seiner Entdeckung zu überzeugen. Die verstehen ihn nicht und machen sich über ihn lustig.
Also bricht er allein auf, in Richtung Zukunft. Zwei Halte legt er während der beiden Weltkriege ein, einen weiteren während eines angenommenen Atomkriegs am 18. August 1966. Der Atompilz bringt die Natur zum Aufbegehren; als der vulkanische Magmastrom ihn beinahe erreicht, kann er die Maschine gerade noch in Gang setzen und weiter in die Zukunft fliehen. Viele Jahrhunderte ziehen im Schnelldurchlauf vorbei, während das Fahrzeug unter erstarrter Lava begraben liegt. Erst als diese zerfällt, ist der Reisende fast eine Million Jahre von seinem Ausgangspunkt entfernt.
Entstehungsgeschichte
George Pal hat den Film inszeniert, der 1960 in die Kinos kam und im Original „The Time Machine“ heißt. Rod Taylor, Alan Young, Yvette Mimieux und Sebastian Cabot gehören zur Besetzung. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Thriller, Abenteuer, Fantasy, Science Fiction und Liebesfilm, dazu das Motiv der Zeitreise. Diese Breite ist kein Widerspruch, sondern folgt der Anlage. Eine Reise, die immer weiter in die Zukunft führt, kann in jedem Halt ein anderes Genre bedienen, ohne die Erzählung zu brechen. Der Aufbau ist episodisch und zugleich streng gerichtet: Es geht nur vorwärts, und jeder Halt ist schlechter als der vorige. Bemerkenswert ist, wie die Kriege als Stationen gesetzt werden — Zeit wird nicht als Fortschritt erzählt, sondern als Folge von Katastrophen. Der Liebesfilmanteil deutet darauf hin, dass die Reise am Ende nicht nur eine Erkundung bleibt.
Einordnung & Wirkung
7,4 von 10 Punkten aus einigen hundert abgegebenen Stimmen sind ein klar positiver Wert. Sechsundsechzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film selbst zu einem Dokument seiner Entstehungszeit geworden, und die von ihm angenommene Zukunft liegt teilweise in der Vergangenheit. Innerhalb der Science Fiction steht er für die Richtung, die eine Idee konsequent zu Ende denkt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rod Taylor als H. George Wells
- Alan Young als David Filby / James Filby
- Yvette Mimieux als Weena
- Sebastian Cabot als Dr. Philip Hilyer
- Tom Helmore als Anthony Bridewell
- Whit Bissell als Walter Kemp
- Doris Lloyd als Mrs. Watchett
- Bob Barran als Eloi Man (uncredited)
- Paul Frees als Talking Rings (voice) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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