Die verrückte Reise von Max & Leon (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonathan Barré |
|---|---|
| Genre | Komödie, Kriegsfilm, Abenteuer |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 12.156.348 $ |
| Einspielergebnis | 8.750.678 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (842 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Max und Léon sind seit Kindheitstagen die besten Freunde und führen in einer französischen Kleinstadt ein Leben, das keine Anstrengung vorsieht. Am liebsten verbringen sie ihre Tage damit, Mädchen hinterherzujagen und in der örtlichen Bar ein Bier zu trinken.
Dann bricht Krieg aus, Wehrpflichtige werden eingezogen, und die beiden sind darunter. Ihr unbeschwertes Leben ist auf einen Schlag vorbei. Was folgt, richtet sich nicht auf Heldentaten, sondern auf das Gegenteil: Die beiden Freunde nutzen fortan jede Gelegenheit, um sich vor dem militärischen Einsatz zu drücken. Die Reise, die daraus wird, ergibt sich aus lauter Ausweichbewegungen.
Entstehungsgeschichte
Jonathan Barré inszenierte den Film, der 2016 herauskam. Die Titelfiguren gehen an David Marsais als Max und Grégoire Ludig als Léon; dazu treten Bernard Farcy und Dominique Pinon. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Kriegsfilm und Abenteuer bestimmt den Ton. Der Krieg liefert hier nicht das Thema, sondern den Druck, unter dem die Figuren komisch werden. Weil die beiden Hauptfiguren jede Anforderung unterlaufen, entsteht eine Erzählform, die von Episode zu Episode springt: Jede neue Lage verlangt einen neuen Trick, und jeder Trick schafft die nächste Lage. Das Abenteuer ergibt sich aus der Bewegung, nicht aus einem Ziel. Bemerkenswert ist die Perspektive, denn erzählt wird konsequent von unten, aus Sicht zweier Männer, die nichts entscheiden und nichts gewinnen wollen außer ihrer Ruhe.
Einordnung & Wirkung
Bei einigen hundert Stimmen steht eine Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10. Das ist ein mittlerer Wert, wie er für Komödien mit ausgeprägtem eigenem Ton häufig zustande kommt, weil das Publikum sich an der Tonlage scheidet. 10 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Ansatz interessant, einen Kriegsstoff ausschließlich über Drückebergerei zu erzählen und die Komik aus der Weigerung zu ziehen statt aus dem Einsatz.
Bilder







Besetzung & Stab
- Grégoire Ludig als Léon
- David Marsais als Max
- Bernard Farcy als Célestin
- Dominique Pinon als Michel
- Julien Pestel als Pichon
- Alice Vial als Alice Marchal
- Nicolas Marié als Colonel Marchal
- Christopher Lambert als Capitaine Lassard
- Nicolas Maury als Eugène
- Catherine Hosmalin als Mme Dormeuil
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Verfügbarkeit
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