Die Teufelin (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Susan Seidelman |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-12-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (441 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ruth Patchett ist Hausfrau, rundlich und in ihrer Ehe längst nicht mehr die Frau, nach der sich ihr Mann umdreht. Bob, ihr ansehnlicher Gatte, verliebt sich unsterblich in die Bestseller-Autorin Mary Fisher und verlässt Ruth für sie.
Doch Ruth nimmt diese Demütigung nicht einfach hin. Sie schwört Rache und fasst einen Plan: Alles, woran das Herz ihres untreuen Mannes hängt, soll zerstört werden. Systematisch macht sie sich ans Werk. Sie bringt Bob um sein Heim, um seine Familie und um seine Karriere, und am Ende steht er als Betrüger da, dem Gefängnis droht.
Die Rache der verlassenen Ehefrau ist dabei kein spontaner Wutausbruch, sondern ein Feldzug mit Methode. Was er für die Beziehung zwischen Bob und Mary bedeutet und wohin er den Charmeur letztlich führt, entfaltet sich Schritt für Schritt.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den Film Susan Seidelman. Er erschien 1989, auf Englisch trägt er den Titel „She-Devil“. Meryl Streep und Roseanne Barr führen die Besetzung an, dazu kommen Ed Begley Jr. und Linda Hunt.
Die Komödie ist ab 12 Jahren freigegeben, was zu einer Geschichte passt, deren Rachefeldzug eher mit Witz als mit Härte ausgetragen wird.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie eingeordnet, erzählt der Film einen Stoff, der auch als Drama oder Thriller denkbar wäre. Eine betrogene Frau, die ihren Mann systematisch ruiniert, ist eine Ausgangslage mit Abgründen. Die Entscheidung für den komischen Ton verschiebt den Blick: Die Rache wird nicht als Tragödie, sondern als Befreiung und Umkehrung von Machtverhältnissen erzählt.
Die Figurenkonstellation ist klar gebaut. Die übersehene Hausfrau, der eitle Ehemann und die erfolgreiche Autorin bilden ein Dreieck, in dem sich die Gewichte im Lauf der Handlung verschieben. Der Titel „Die Teufelin“ deutet bereits an, dass die Heldin sich von der Opferrolle verabschiedet.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,0 von 10 ordnet den Film im soliden Mittelfeld ein. Die Stimmenbasis liegt im Bereich einiger hundert Bewertungen und erlaubt eine erste, aber keine abschließende Einschätzung.
37 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich die Komödie als Beispiel für Rachegeschichten lesen, die aus einer Kränkung einen Befreiungsschlag machen und den Humor als Waffe der Unterschätzten einsetzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Meryl Streep als Mary Fisher
- Roseanne Barr als Ruth
- Ed Begley Jr. als Bob
- Linda Hunt als Hooper
- Sylvia Miles als Mrs. Fisher
- Elisebeth Peters als Nicolette Patchett
- Robin Leach als Robin Leach
- Sally Jessy Raphael als Sally Jessy Raphael
- Bryan Larkin als Andy Patchett
- A Martinez als Garcia
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Verfügbarkeit
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