Die progressiven Nostalgiker (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vinciane Millereau |
|---|---|
| Genre | Komödie, Science Fiction |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-10-08 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 8.294.733 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich in den 1950er Jahren: Michel, Bankangestellter mit geregeltem Leben, und seine Frau Hélène führen ein Dasein, das nach außen wie ein perfektes Familienidyll wirkt. Ein Kurzschluss ihrer neuen Waschmaschine wirft beide unvermittelt ins Jahr 2025. Dort dreht sich das gewohnte Gefüge um: Hélène entdeckt sich als selbstbewusste, karriereorientierte Frau, während Michel sich als Hausmann in einem Smart Home zurechtfinden muss. Digitale Assistenten, gleichberechtigte Rollenbilder und der Wunsch der Tochter, ihre Freundin zu heiraten, stellen seine Vorstellungen auf die Probe. Während Hélène ihre neue Freiheit genießt, sehnt sich Michel zurück in die vertraute Ordnung – und beide stehen vor der Frage, wie man eine Zeitreise überhaupt rückgängig macht.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2025 und wurde von Vinciane Millereau inszeniert. In den Hauptrollen sind Elsa Zylberstein, Didier Bourdon, Mathilde Le Borgne und Céline Fuhrer zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren, was den Ton als familientauglich einordnet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Science Fiction erlaubt es, gesellschaftliche Fragen ohne moralischen Zeigefinger zu verhandeln: Das Zeitreise-Motiv dient hier nicht der Spannung, sondern als Werkzeug, um zwei Epochen und ihre Rollenbilder unmittelbar gegeneinander zu spiegeln. Dass ausgerechnet ein Haushaltsgerät den Umschlagpunkt bildet, verweist auf den häuslichen Rahmen, in dem die Geschichte verortet ist. Die Besetzung mit vier Hauptdarstellern lässt auf ein Kammerspiel innerhalb einer größeren Gesellschaftsbetrachtung schließen, in dem private Konflikte stellvertretend für einen größeren Wandel stehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Hinweis darauf, dass sich ein breiteres Meinungsbild erst noch bilden dürfte. Da der Titel erst 2025 entstanden ist, liegt keinerlei zeitlicher Abstand vor, der eine Einordnung in eine spätere Rezeption erlauben würde. Innerhalb der Zeitreise-Komödie reiht sich der Film in eine Tradition ein, in der der Sprung zwischen Epochen genutzt wird, um heutige Verhältnisse aus ungewohnter Perspektive zu zeigen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Elsa Zylberstein als Hélène Dupuis
- Didier Bourdon als Michel Dupuis
- Mathilde Le Borgne als Jeanne Dupuis
- Céline Fuhrer als Yvonne
- Maxim Foster als Lucien
- Aurore Clément als Marguerite
- Didier Flamand als Henri
- Romain Cottard als Jacques
- François Perache als Lantier
- Esteban Delsaut als André
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Verfügbarkeit
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