Die Poesie der Liebe (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Bedos |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.983.685 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (470 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der berühmte Schriftsteller Victor Adelman ist tot. Ein Journalist besucht seine Witwe Sarah Adelman, und mit diesem Besuch beginnt die Erzählung einer bewegten Liebe, die 45 Jahre eines gemeinsamen Lebens umspannt.
Sarah begegnet Victor im Jahr 1971 und wird schließlich seine Muse. Er ist ein Schriftsteller, der mit seiner katholischen, rechtsgerichteten Familie gebrochen hat, selbstverliebt und ehrgeizig. Sie ist Studentin der klassischen Philologie, Jüdin aus bescheidenen Verhältnissen, gebildet, ironisch und brillant. Die beiden heiraten trotz des eisigen Verhältnisses zwischen Sarah und den künftigen Schwiegereltern, doch nach und nach weicht die Leidenschaft der Routine. Als Victor Erfolg hat, wirft er Sarah vor, bürgerlich geworden zu sein, und betrügt sie ohne Skrupel. Nach Trennungen und Wiederannäherungen bleibt die Frage, wer diese rätselhafte Frau im Schatten ihres Mannes wirklich war.
Entstehungsgeschichte
Nicolas Bedos inszenierte den Film, der 2017 erschien, und steht zugleich selbst vor der Kamera, neben Doria Tillier, Denis Podalydès und Pierre Arditi. Die Doppelfunktion als Regisseur und Darsteller deutet auf ein sehr persönlich angelegtes Projekt hin. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Liebesfilm, Drama und Komödie, und schon diese Reihenfolge sagt viel. Im Zentrum steht die Liebesgeschichte, das Drama liegt in Untreue, Entfremdung und Tod, und die Komödie in der Ironie, mit der Sarah beschrieben wird. Die Rahmenhandlung mit dem Journalisten macht den Film zu einer Rückschau, in der die Erzählerin selbst Partei ist.
Victor beschreibt die Beziehung in einem seiner Romane als „eine unumkehrbare Liebe“. Dem steht die Frage nach Sarahs Rolle gegenüber. Ein Rückblick über Jahrzehnte erlaubt es, ein Paar in verschiedenen Lebensphasen zu zeigen und die Perspektive derjenigen einzunehmen, die in der öffentlichen Erzählung nur als Muse vorkam.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten liegt die Bewertung klar im oberen Bereich, gestützt auf wenige hundert Stimmen. Neun Jahre nach dem Erscheinen erreicht der Film ein Publikum, das ihn wohlwollend aufnimmt. Als Liebesfilm mit ernstem Kern und ironischem Ton nimmt er die Position eines Beziehungsporträts ein, das die Rollenverteilung zwischen Künstler und Muse selbst zum Thema macht.
Bilder






Besetzung & Stab
- Nicolas Bedos als Victor de Richemont dit Adelman
- Doria Tillier als Sarah Adelman
- Denis Podalydès als Le Psy
- Pierre Arditi als Claude de Richemont
- Zabou Breitman als La directrice de l'école d'Arthur
- Julien Boisselier als Antoine de Richemont
- Antoine Gouy als Le journaliste Antoine Grillot
- Christiane Millet als Sylvie de Richemont
- Lola Bessis als Mélanie - l'étudiante
- Jean-Pierre Lorit als Marc Danchelier
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