Die perfekte Ehefrau (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Martin Provost |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-03-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (261 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Seit vielen Jahren leiten Paulette Van Der Beck und ihr Mann die Haushaltsschule von Bitche im Elsass. Ihr Auftrag: junge Mädchen zu perfekten Ehefrauen erziehen, in einer Zeit, in der Unterordnung unter den Ehemann als Ideal gilt. Als ihr Mann plötzlich stirbt, muss Paulette die Schule allein weiterführen und stellt fest, dass diese vor dem finanziellen Ruin steht. Mitten in den Vorbereitungen für einen Wettbewerb rund um perfekte Haushaltsführung, der im Fernsehen übertragen werden soll, erreichen die Proteste vom Mai 1968 auch Bitche. Paulette und ihre Schülerinnen beginnen, die Werte in Frage zu stellen, die sie bisher vermittelt haben. Eine Wiederbegegnung mit ihrer Jugendliebe André, ihre exzentrische Stiefschwester Gilberte und die strenge Nonne Marie-Thérèse sind Teil dieses Umbruchs, der die Frauen der Schule auf einen gemeinsamen Weg der Selbstbestimmung führt.
Entstehungsgeschichte
„Die perfekte Ehefrau“ entstand 2020 unter der Regie von Martin Provost. In den Hauptrollen sind Juliette Binoche, Yolande Moreau, Noémie Lvovsky und Édouard Baer zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und wird als Komödie eingeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und dem historischen Moment der Mai-Proteste 1968 setzt die Institution einer Haushaltsschule in Kontrast zu einer Gesellschaft im Umbruch. Die Besetzung mit mehreren erfahrenen Schauspielerinnen in den zentralen weiblichen Rollen deutet darauf hin, dass der Film sein Ensemble von Frauen unterschiedlichen Alters und Temperaments trägt, von der strengen Nonne bis zur exzentrischen Stiefschwester. Die Anlage der Geschichte, die eine Erziehungsanstalt für Unterordnung zum Ausgangspunkt einer Befreiungserzählung macht, funktioniert über die Komik der Gegensätze: zwischen den eingeübten Regeln guter Haushaltsführung und den neuen Fragen, die 1968 aufwirft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Film als vergleichsweise junges Werk innerhalb seines Genres kennzeichnet. Als Komödie mit historischem Hintergrund positioniert er sich zwischen leichtem Ton und gesellschaftlichem Thema, ohne dass sich aus den vorliegenden Zahlen eine besondere Stellung innerhalb vergleichbarer Filme ableiten ließe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Juliette Binoche als Paulette Van Der Beck
- Yolande Moreau als Gilberte Van der Beck
- Noémie Lvovsky als Marie-Therese
- Édouard Baer als André Grunvald
- François Berléand als Robert Van der Beck
- Marie Zabukovec als Annie Fuchs
- Anamaria Vartolomei als Albane Des-deux-Ponts
- Lily Taïeb als Yvette Ziegler
- Pauline Briand als Corinne Schwartz
- Armelle als Christiane Rougemont
Weitere Filme von Martin Provost
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.