Die Nacht der Generale (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anatole Litvak |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Kriegsfilm, Krimi |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-01-29 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Warschau, Winter 1942: Eine Prostituierte wird ermordet, und drei Generäle der deutschen Wehrmacht geraten in Verdacht. Zwei Jahre später, im Sommer 1944 in Paris, wiederholt sich das Muster: Wieder wird eine Frau getötet, wieder stehen dieselben drei Männer im Fokus. Major Grau, der schon in Warschau ermittelte, glaubt den Täter gefunden zu haben – doch bevor er handeln kann, wird er selbst erschossen. Zweiundzwanzig Jahre danach, in Hamburg, geschieht ein Mord, der den früheren Taten in allen wesentlichen Zügen gleicht. Inspektor Morand nimmt die alten Fälle wieder auf, ein Zeuge von damals taucht auf, und die Frage, ob der Täter sich noch einmal entziehen kann, bleibt bis zuletzt offen.
Entstehungsgeschichte
Anatole Litvak inszenierte "Die Nacht der Generale" 1967. Die Hauptrollen übernahmen Peter O'Toole, Omar Sharif, Tom Courtenay und Donald Pleasence. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm, Kriminalfall, Thriller und Mystery-Elementen ergibt eine Erzählung, die sich nicht auf ein Genre festlegen lässt: Der militärische Rahmen liefert das Setting, der Kriminalfall die Struktur, während die Spannung aus dem Ungewissen gespeist wird, wer unter den Verdächtigen der Täter ist. Die drei Handlungsorte und Zeitebenen – Warschau 1942, Paris 1944, Hamburg zweiundzwanzig Jahre später – zeigen eine Konstruktion, die auf Wiederholung und Variation desselben Verbrechens setzt. Dass der ermittelnde Offizier selbst zum Opfer wird, verschiebt die Geschichte von einer klassischen Aufklärungserzählung hin zu einer, in der die Ermittlung über Jahrzehnte unterbrochen und wieder aufgenommen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 1967 sind mittlerweile weit mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Titel deutlich der Nachkriegs- und späten Studioära zuordnet. Innerhalb der Schnittmenge aus Kriegsfilm und Kriminalgeschichte stellt er einen Fall dar, der die Aufarbeitung eines Verbrechens über einen langen Zeitraum hinweg verfolgt, statt sie auf eine einzelne, geschlossene Ermittlung zu beschränken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter O'Toole als General Tanz
- Omar Sharif als Major Grau
- Tom Courtenay als Corporal Hartmann
- Donald Pleasence als General Kahlenberge
- Joanna Pettet als Ulrike
- Philippe Noiret als Inspector Morand
- Charles Gray als General von Seidlitz-Gabler
- Coral Browne als Eleanore von Seidlitz-Gabler
- John Gregson als Colonel Sandauer
- Nigel Stock als Otto
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Verfügbarkeit
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