Die Maske (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chuck Russell |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Krimi, Liebesfilm |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-07-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 23.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 351.583.407 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (11.591 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Stanley Ipkiss ist Bankangestellter in Edge City, wird von allen übergangen und traut sich nicht, die Sängerin Tina anzusprechen. Aus dem Fluss fischt er eine hölzerne Maske, die sich beim Aufsetzen an sein Gesicht saugt und ihn in ein grünköpfiges Wesen verwandelt, das alles darf, was er sich nie erlaubt.
Als Maske plündert er die Bank, in der er arbeitet, verdirbt einem Gangsterboss das Geschäft und tanzt vor der Polizei einen Mambo. Die Verwandlung folgt dabei einer klaren Regel: Die Maske erfindet nichts, sondern verstärkt, was schon da ist — bei Stanley Übermut, bei anderen Figuren Gewalt.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist eine Comicreihe von Dark Horse aus den späten 1980ern, die deutlich brutaler angelegt ist: Dort ist die Maske ein Werkzeug für Rachemorde. Für die Verfilmung wurde daraus eine Komödie.
Jim Carrey wurde besetzt, bevor "Ace Ventura" erschienen war; nach dessen Erfolg wurde er innerhalb weniger Monate zum gefragtesten Komödiendarsteller Hollywoods. Cameron Diaz war Model ohne Schauspielerfahrung und sprach in einem offenen Auswahlverfahren vor — es war ihre erste Filmrolle.
Hinter den Kulissen
Der Film war eine der ersten großen Anwendungen digitaler Verformung menschlicher Gesichter und Körper. Industrial Light & Magic übertrug die Bildsprache der Zeichentrickkurzfilme von Tex Avery in den Realfilm: herausspringende Augen, herunterklappende Kinnladen, Körper, die sich strecken und stauchen.
Carreys Mimik lieferte dafür die Vorlage — die digitalen Verzerrungen setzen an Bewegungen an, die er tatsächlich ausführt. Die Maske selbst war eine Kombination aus Schminke und Prothese; das Anlegen dauerte täglich rund vier Stunden. Carrey litt unter der Enge des Kopfstücks und konnte darin nur eingeschränkt sehen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 351 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 23 Millionen, und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert.
Er gehört zu drei Filmen, die Jim Carrey binnen eines Jahres zum Star machten — neben "Ace Ventura" und "Dumm und Dümmer". Technisch steht er am Anfang einer Entwicklung: Die hier erprobte digitale Verformung realer Darsteller wurde zur Grundlage zahlloser späterer Effekte. Cameron Diaz begann mit diesem Film eine Laufbahn, die über zwei Jahrzehnte lief.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jim Carrey als Stanley Ipkiss / The Mask
- Peter Riegert als Mitch Kellaway
- Peter Greene als Dorian Tyrrell
- Amy Yasbeck als Peggy Brandt
- Richard Jeni als Charlie Schumaker
- Orestes Matacena als Niko
- Tim Bagley als Irv
- Nancy Fish als Mrs. Peenman
- Johnny Williams als Burt
- Reg E. Cathey als Freeze
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Verfügbarkeit
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