Die letzte Schlacht (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ken Annakin |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 167 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.118.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (291 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Winter 1944: An der Westfront gehen die amerikanischen Soldaten davon aus, dass der Krieg bald vorbei ist, und hoffen, die Feiertage zu Hause verbringen zu können. Diese Erwartung erweist sich als Trugschluss, denn die deutsche Wehrmacht bereitet in den Ardennen eine letzte, massive Offensive mit Panzer- und Infanterieverbänden vor. Der Durchbruch gelingt, die amerikanischen Linien geraten unter Druck, kleinere Städte und Ortschaften können nur unter größten Mühen gehalten werden. Eine intakte Brücke fällt in deutsche Hände, gesichert von Fallschirmjägern, die sich als GIs ausgeben. Doch der Vormarsch gerät ins Stocken, weil der Treibstoff knapp wird. Oberst Hessler sieht die einzige Chance darin, mit wenigen verbliebenen Panzern ein feindliches Treibstofflager zu erobern, um die Offensive fortzusetzen.
Entstehungsgeschichte
Ken Annakin führte 1965 bei diesem Kriegsdrama Regie, das die Ardennenoffensive zum historischen Rahmen hat. Die Besetzung versammelt Henry Fonda, Robert Shaw, Robert Ryan und Dana Andrews. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie und Kriegsfilm zeigt, dass es nicht allein um Gefechte geht, sondern um die Zuspitzung einer militärischen Lage, in der Erschöpfung, Täuschung und Logistik über den Ausgang mitentscheiden. Die Handlung konzentriert sich auf strategische Entscheidungen einzelner Offiziere, etwa die Figur des Oberst Hessler, deren Perspektive der deutschen Seite ungewöhnlich viel Raum einräumt. Dass die Geschichte auch die Täuschung durch als GIs verkleidete Fallschirmjäger schildert, deutet auf ein Interesse an der psychologischen Verwirrung des Krieges hin, nicht nur an dessen offener Gewalt. Die vierköpfige Starbesetzung aus etablierten amerikanischen Schauspielern legt nahe, dass der Film auf mehrere gewichtige Figuren statt auf eine einzelne Heldenfigur setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld für Kriegsdramen seiner Zeit, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Rezeption ablesen ließe. Seit der Entstehung 1965 liegen inzwischen sechs Jahrzehnte, was den Titel in eine Phase des Genres einordnet, in der große Ensembleproduktionen zu historischen Schlachten verbreitet waren. Für Interessierte an dieser Erzählweise bietet der Film einen Zugang zu einem der bekannteren Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs, erzählt aus mehreren Blickwinkeln zugleich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Henry Fonda als Lt Col Kiley
- Robert Shaw als Col Hessler
- Robert Ryan als General Grey
- Dana Andrews als Colonel Pritchard
- Telly Savalas als Sgt. Guffy
- George Montgomery als Sgt. Duquesne
- Ty Hardin als Schumacher
- Pier Angeli als Louise
- Barbara Werle als Elena
- Charles Bronson als Maj. Wolenski
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Verfügbarkeit
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