Die letzte Familie (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jan P. Matuszyński |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-30 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (114 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1977 zieht Tomek Beksinski in eine eigene Wohnung, doch die Nähe zu seinen Eltern bleibt bestehen: Sie leben Wand an Wand auf demselben Grundstück, und der Kontakt zwischen den dreien ist eng bis erdrückend. Tomeks unruhige, verstörende Art bereitet seiner Mutter Zofia beständig Sorge, während sich sein Vater Zdzisław am liebsten ganz in seine Kunst zurückziehen würde. Nach einem gescheiterten Suizidversuch ihres Sohnes müssen die Eltern nicht nur um sein Leben, sondern auch um ein Stück Normalität in ihrem eigenen kämpfen. Als Zdzisław einen Vertrag mit dem in Frankreich ansässigen Kunsthändler Piotr Dmochowski schließt und Tomek beim polnischen Rundfunk zu arbeiten beginnt, wirkt es kurz, als hätte die Familie das Schlimmste hinter sich. Doch weitere, kaum vorhersehbare Wendungen kündigen sich an.
Entstehungsgeschichte
„Die letzte Familie“ entstand 2016 unter der Regie von Jan P. Matuszyński. In den Hauptrollen sind Andrzej Seweryn, Dawid Ogrodnik, Aleksandra Konieczna und Andrzej Chyra zu sehen, die die drei Familienmitglieder und ihr Umfeld verkörpern.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie verweist auf eine Erzählung, die eine Familienbeziehung über Jahre hinweg begleitet und dabei den zeitlichen Kontext der Handlung ernst nimmt. Die enge räumliche Konstellation – Eltern und Sohn unter einem Dach, aber in getrennten Wohnungen – ist erzählerisch angelegt, um Nähe und Reibung zugleich sichtbar zu machen. Dass der Film sich auf drei zentrale Figuren konzentriert, deutet auf eine kammerspielartige Struktur hin, die psychische Belastung, künstlerisches Schaffen und familiäre Verantwortung nebeneinanderstellt, ohne einfache Auflösungen zu versprechen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber statistisch noch nicht sehr breites Bild ab. Seit der Entstehung des Films sind inzwischen deutlich mehr als acht Jahre vergangen, was ihn im aktuellen Angebot historischer Familiendramen zu einem bereits etablierten, aber nicht mehr ganz neuen Titel macht. Innerhalb der Genrekombination aus Drama und Historie positioniert er sich als Werk, das persönliche Krisen in einen konkreten zeitlichen Rahmen einbettet, statt sie losgelöst zu erzählen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Andrzej Seweryn als Zdzisław Beksiński
- Dawid Ogrodnik als Tomasz Beksiński
- Aleksandra Konieczna als Zofia Beksińska
- Andrzej Chyra als Piotr Dmochowski
- Zofia Perczyńska als Stanisława Beksińska
- Danuta Nagórna als Stanisława Stankiewicz
- Alicja Karluk als Patrycja
- Magdalena Boczarska als Ewa
- Agnieszka Michalska als Helena
- Jarosław Gajewski
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