Die Kunst zu gewinnen - Moneyball (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bennett Miller |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 133 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 110.206.216 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (5.991 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Billy Beane leitet die Oakland Athletics, ein Baseballteam mit einem Bruchteil des Geldes, das die großen Clubs ausgeben. Nach der Saison 2001 verliert er seine drei besten Spieler an reichere Vereine und soll gleichwertigen Ersatz finden — mit einem Etat, der das nicht hergibt.
In Cleveland trifft er auf Peter Brand, einen jungen Wirtschaftsabsolventen, der Spieler nicht nach Eindruck bewertet, sondern nach Zahlen. Gemeinsam stellen sie eine Mannschaft aus Spielern zusammen, die andere für zu alt, zu unansehnlich oder zu unauffällig halten — gegen den erbitterten Widerstand der eigenen Scouts und des Trainers.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Michael Lewis' Sachbuch von 2003 über die Saison 2002 der Oakland Athletics und die Methode der Sabermetrik.
Die Entwicklung verlief schwierig. Zunächst war Steven Soderbergh als Regisseur verpflichtet und wollte den Stoff halbdokumentarisch anlegen; Sony stoppte die Produktion im Juli 2009 fünf Tage vor Drehbeginn wegen künstlerischer Differenzen. Bennett Miller übernahm, Brad Pitt stieg zusätzlich als Produzent ein, und Aaron Sorkin schrieb das Drehbuch von Steven Zaillian um.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde ab Juli 2010 an 58 Tagen in mehreren Stadien. Das Budget sank von 58 auf 50 Millionen Dollar, nachdem Pitt auf einen Teil seiner Gage verzichtet hatte.
Der Film nimmt sich Freiheiten gegenüber den Tatsachen: Spieler, die auf herkömmlichem Weg entdeckt worden waren — etwa die Werfer Tim Hudson und Barry Zito —, kommen nicht vor, und einzelne Transfers sind zeitlich zusammengezogen. Die Erzählung wird dadurch klarer, als die Saison es war.
Einordnung & Wirkung
Der Film startete am 23. September 2011 und spielte weltweit 110,2 Millionen Dollar ein.
Die Kritik reagierte sehr gut: 94 Prozent bei Rotten Tomatoes und sechs Oscar-Nominierungen, darunter bester Film, bester Hauptdarsteller für Pitt und bester Nebendarsteller für Jonah Hill.
Bemerkenswert bleibt, dass ein Film über Tabellenkalkulation funktioniert. Die entscheidenden Szenen sind Telefonate und Sitzungen, nicht Spielzüge — Baseball selbst ist fast nur aus zweiter Hand zu sehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brad Pitt als Billy Beane
- Jonah Hill als Peter Brand
- Philip Seymour Hoffman als Art Howe
- Robin Wright als Sharon
- Chris Pratt als Scott Hatteberg
- Stephen Bishop als David Justice
- Reed Diamond als Mark Shapiro
- Brent Jennings als Ron Washington
- Ken Medlock als Grady Fuson
- Tammy Blanchard als Elizabeth Hatteberg
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Verfügbarkeit
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