Die Katze von Paris (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alain Gagnol |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie |
| Laufzeit | 70 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-12-15 |
| Einspielergebnis | 309.973 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (296 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Kater Dino führt ein Doppelleben. Tagsüber gehört er der kleinen Zoé, die seit dem Tod ihres Vaters – einem Polizisten, der von dem Kriminellen Victor Costa getötet wurde – kein Wort mehr spricht. Nachts streift Dino mit dem Dieb Nico über die Dächer von Paris. Zoés Mutter Jeanne, selbst Polizeikapitänin, ist mit der Bewachung einer wertvollen Statue beschäftigt, die Costa im Visier hat, und hat kaum Zeit für ihre Tochter. Als Dino der Kleinen eines Nachts ein Armband mitbringt, das sich als Diebesgut entpuppt, folgt Zoé ihrem Kater heimlich in die Nacht – und gerät dabei in die Nähe von Costas Bande. Dort macht sie eine Entdeckung, die ihre eigene Babysitterin betrifft.
Entstehungsgeschichte
„Die Katze von Paris“ entstand 2010 unter der Regie von Jean-Loup Felicioli als Animationsfilm. Zu den Sprechrollen der Besetzung zählen Dominique Blanc, Bruno Salomone, Jean Benguigui und Bernadette Lafont.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Animation und Komödie trifft hier auf einen Stoff, der mit Verlust, Trauer und Kriminalität durchaus ernste Themen streift. Die Geschichte spielt bewusst mit zwei Welten: dem behüteten Alltag eines Kindes und der nächtlichen Unterwelt eines Diebes, verbunden durch einen Kater, der zwischen beiden Sphären wandelt. Dass ausgerechnet ein sprachloses Mädchen zur Beobachterin wird, die mehr sieht als die Erwachsenen um sie herum, gibt der Erzählung eine kindliche Perspektive auf eine Welt aus Verbrechen und Verlust, ohne die kriminelle Handlung zu verharmlosen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Produktion einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 2010 sind inzwischen deutlich mehr als ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an der überschaubaren Zahl der Bewertungen grundlegend etwas geändert hätte. Innerhalb der Animationskomödien mit kriminalistischem Einschlag stellt der Film eine ungewöhnliche Kombination dar, die sich weniger an reine Gag-Dichte als an eine emotional grundierte Handlung hält.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dominique Blanc als Jeanne (voice)
- Bruno Salomone als Nico (voice)
- Jean Benguigui als Victor Costa (voice)
- Bernadette Lafont als Claudine (voice)
- Oriane Zani als Zoé (voice)
- Patrick Ridremont als Monsieur Grenouille (voice)
- Jacques Ramade als Monsieur Bébé (voice)
- Jean-Pierre Yvars als Monsieur Hulot (voice)
- Bernard Bouillon als Lucas (voice)
- Philippe Hartmann als Mr. Hulot (voice)
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Verfügbarkeit
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