Die göttliche Ordnung (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Petra Biondina Volpe |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-09 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 30.071 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Dorf im Appenzell, Anfang der 1970er Jahre: Von den Aufbrüchen der 68er-Bewegung ist hier wenig zu spüren, die Ordnung von Familie und Gemeinschaft scheint fest gefügt. Nora, Hausfrau und Mutter, lebt mit Mann, zwei Söhnen und ihrem missmutigen Schwiegervater in dieser Beschaulichkeit. Als über die Einführung des Frauenstimmrechts abgestimmt werden soll, beginnt Nora sich zu engagieren – und steckt andere Frauen im Dorf an. Aus zurückhaltenden Dorfdamen werden Frauen, die nicht nur für politische Mitsprache, sondern auch gegen eine überkommene Sexualmoral aufbegehren. Die Auseinandersetzung greift tief in die Beziehungen ein: Familie und Gemeinschaft geraten unter Druck, ohne dass klar ist, ob sie daran zerbrechen.
Entstehungsgeschichte
"Die göttliche Ordnung" entstand 2017 unter der Regie von Petra Biondina Volpe. Die Komödie mit dramatischen Zügen ist ab 6 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Marie Leuenberger, Maximilian Simonischek, Marta Zoffoli und Bettina Stucky zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama passt zum Stoff: Ein politisch und gesellschaftlich brisantes Thema – der Kampf um das Frauenstimmrecht – wird über die private Perspektive einer einzelnen Frau erzählt, deren persönliche Wandlung stellvertretend für ein kollektives Umdenken im Dorf steht. Dass die Handlung im ländlichen Appenzell und nicht in einer Stadt angesiedelt ist, verschärft den Kontrast zwischen gesellschaftlichem Wandel und beharrender Tradition. Die Besetzung mit mehreren weiblichen Hauptrollen unterstreicht, dass der Film ein Ensemble von Frauen in den Mittelpunkt stellt, nicht nur eine Einzelfigur.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Stimmenbasis zeigt sich ein insgesamt positives, aber nicht überbordendes Echo. Seit dem Erscheinen sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, der Film bleibt aber durch sein historisches Thema – die Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz – zeitlich klar verortet. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama nimmt er eine Position ein, die gesellschaftskritische Inhalte mit einem zugänglichen, humorvollen Erzählton verbindet.
Bilder






Besetzung & Stab
- Marie Leuenberger als Nora
- Maximilian Simonischek als Hans
- Marta Zoffoli als Graziella
- Bettina Stucky als Magda
- Rachel Braunschweig als Theresa
- Sibylle Brunner als Vroni
- Noe Krejcí als Max
- Finn Sutter als Luki
- Peter Freiburghaus als Gottfried
- Therese Affolter als Dr. Charlotte Wipf
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Verfügbarkeit
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