Die Götter müssen verrückt sein (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jamie Uys |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 200.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.369 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Pilot wirft über der Kalahari-Wüste eine leere Cola-Flasche aus dem Fenster und ahnt nicht, was er damit anrichtet. Die Flasche landet direkt vor den Füßen des Stammeshäuptlings Xixo, der mit dem fremden Gegenstand zunächst nichts anzufangen weiß.
Nachdem jedes Mitglied des Stammes sich an der Flasche versucht hat, bricht unter dem bis dahin friedlichen Volk ein so großer Streit aus, dass Xixo beschließt, dieses fragwürdige „Geschenk der Götter“ wieder loszuwerden. Seine Reise durch Afrika führt ihn zu Dingen und Menschen, die er nie zuvor gesehen hat — und aus dieser Perspektive erzählt der Film, statt aus der gewohnten.
Entstehungsgeschichte
Verantwortlich für Regie zeichnet Jamie Uys; erschienen ist der Film 1980, im englischen Sprachraum als The Gods Must Be Crazy. Genannt werden Marius Weyers, Sandra Prinsloo, N!xau und Louw Verwey. Wer den Film mit Kindern ansehen möchte, sollte die Freigabe ab 12 Jahren beachten.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Action ist ungewöhnlich, weil die eigentliche Komik hier nicht aus Tempo entsteht, sondern aus einem Perspektivwechsel: Ein einzelner Alltagsgegenstand wird zum Auslöser, weil ihm in der einen Welt jede Bedeutung fehlt und in der anderen jede zugeschrieben wird. Die Actionanteile ergeben sich aus der Reise, die Xixo aus seiner Umgebung heraus und in fremde Zusammenhänge führt.
Dass der Streit ausgerechnet unter einem als friedlich beschriebenen Volk ausbricht, ist der Kern der Anlage: Nicht der Gegenstand ist das Problem, sondern seine Einzigartigkeit.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,3 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen liegt deutlich über dem Mittel und ist die höchste Zustimmung, die man einer Komödie dieses Alters gemeinhin zutraut. Sechsundvierzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Blick des Films auf die Begegnung zweier Lebenswelten unübersehbar ein Blick seiner Zeit; heutige Zuschauer werden ihn kaum unbefragt übernehmen. Als Vertreter der Reisekomödie bleibt er dennoch ungewöhnlich, weil er seine Hauptfigur von außen nach innen schauen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marius Weyers als Andrew Steyn
- Sandra Prinsloo als Kate Thompson
- N!xau als Xi
- Louw Verwey als Sam Boga
- Michael Thys als Mpudi
- Nic De Jager als Jack Hind
- Fanyana H. Sidumo als Card 1
- Joe Seakatsie als Card 2
- Brian O'Shaughnessy als Mr. Thompson
- Ken Gampu als President
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Verfügbarkeit
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