Die glitzernden Garnelen (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cédric Le Gallo |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-05-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.645.750 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (484 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mathias Le Goff, Vizeweltmeister im Schwimmen, steht am Ende seiner sportlichen Laufbahn. In einem Fernsehinterview lässt er sich zu einer homophoben Äußerung hinreißen. Die Reaktion folgt prompt, und als eine Art Strafe wird er dazu verdonnert, die Crevettes Pailletées zu trainieren, eine Amateur-Volleyballmannschaft, die ausschließlich aus schwulen Sportlern besteht.
Die Spieler sind allerdings eher am Vergnügen interessiert als an harter Trainingsdisziplin. Ihr Ziel ist dennoch ehrgeizig: die Qualifikation für die Gay Games in Kroatien, an denen die international bekanntesten LGBT-Sportler teilnehmen. Für Mathias, der in eine Welt geworfen wird, die er bisher nur mit Vorurteilen betrachtet hat, beginnt die Entdeckung eines ungewohnten Universums, das alle seine Bezugspunkte durcheinanderbringt und ihn zwingt, die Prioritäten seines Lebens neu zu ordnen.
Entstehungsgeschichte
Maxime Govare inszenierte die Komödie, die 2019 erschien. Zur Besetzung gehören Nicolas Gob, Alban Lenoir, Geoffrey Couët und Michaël Abiteboul, eine Riege männlicher Darsteller, die zur Anlage einer Geschichte über eine Männermannschaft passt. Die Freigabe ab 12 Jahren ordnet den Film trotz des Themas Homophobie als vergleichsweise zugänglich ein.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie. Das ist eine klare Ansage: Der Konflikt um Vorurteil und Wandel wird nicht als Drama verhandelt, sondern über Situationen, Reibung und Überzeichnung. Die Konstellation, ein verbitterter Sportler trifft auf eine Truppe, die den Sport nicht so ernst nimmt wie er, ist das Grundmuster des Mannschafts- und Läuterungsfilms.
Der Titel bezieht sich auf den Namen der Mannschaft. „Glitzernde Garnelen" signalisiert bereits, dass hier nicht der Leistungsgedanke im Mittelpunkt steht, sondern Auftritt, Gemeinschaft und Selbstbehauptung. Die Strafe, die zum Geschenk wird, ist der Kern der Erzählung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 wird der Film ordentlich bewertet, die Grundlage von wenigen hundert Stimmen bleibt jedoch schmal. Sieben Jahre nach dem Erscheinen steht er innerhalb der Komödie für eine Spielart, die ein gesellschaftliches Thema über den Sport verhandelt. Die Reise vom Vorurteil zur Anerkennung ist dabei der bekannte Bogen; das Besondere ist die Umkehrung der Rollen, bei der nicht die Mannschaft lernen muss, sondern der Trainer.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nicolas Gob als Matthias Le Goff
- Alban Lenoir als Jean
- Geoffrey Couët als Xavier
- Michaël Abiteboul als Cédric
- David Baïot als Alex
- Jonathan Louis als Le gogo dancer
- Pierre Samuel als Bertrand
- Thomas Croisière als Pascal
- Romain Lancry als Damien
- Romain Brau als Fred
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Verfügbarkeit
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