Die Gleichung ihres Lebens (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anna Novion |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.470.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.091.821 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (225 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marguerite lebt für Primzahlen. Als einzige Frau im Promotionsprogramm des renommierten Professors Werner an der École Normale Supérieure in Paris scheint ihr Weg vorgezeichnet, bis sie bei einer Präsentation vor einem Forschergremium einen gravierenden Fehler in ihrer Arbeit eingesteht und die Fassung verliert. Ihr Doktorvater wendet sich daraufhin dem talentierten Lucas zu, Marguerite bricht die Promotion ab und nimmt einen Aushilfsjob an. Doch weder die Mathematik noch Lucas lassen sich so leicht aus ihrem Leben verbannen, und das Leben jenseits der Universität hält eigene Erkenntnisse für sie bereit.
Entstehungsgeschichte
Die Regie von „Die Gleichung ihres Lebens“, im Original „Marguerite's Theorem“, liegt bei Anna Novion. Der Film aus dem Jahr 2023 ist ab 12 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Ella Rumpf, Julien Frison, Jean-Pierre Darroussin und Sonia Bonny zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Mystery deutet an, dass es hier um mehr geht als reine Wissenschaftsvermittlung: Die Mathematik wird zum Sinnbild für innere Vorgänge, die sich nicht restlos auflösen lassen. Dass Marguerite als einzige Frau in einem von Männern dominierten Programm auftritt, prägt die Anlage der Geschichte von Beginn an und macht ihren Zusammenbruch vor dem Gremium zu einem Bruch, der über die fachliche Ebene hinausweist. Der Weg vom akademischen Elfenbeinturm in einen Aushilfsjob markiert eine bewusste Gegenüberstellung zweier Lebenswelten, in denen dieselben Fragen unter anderen Vorzeichen wiederkehren. Auch die Figur des Lucas, der an ihre Stelle tritt, bleibt als offener Faden präsent und verweist darauf, dass persönliche und intellektuelle Konflikte in dieser Erzählung eng verwoben sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2023 sind erst wenige Jahre vergangen, eine Einordnung in längerfristige Entwicklungen des Genres lässt sich daraus nicht ableiten. Innerhalb der Kombination aus Drama und Mystery positioniert sich der Titel als Charakterstudie, die wissenschaftliche Präzision und emotionale Unsicherheit gegeneinander stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ella Rumpf als Marguerite
- Julien Frison als Lucas Savelli
- Jean-Pierre Darroussin als Laurent Werner
- Sonia Bonny als Noa
- Clotilde Courau als Suzanne
- Édouard Sulpice als A student
- Idir Azougli als Yanis
- Xiaoxing Cheng als M. Kong
- Camille de Sablet als La formatrice
- Karl Ruben Noel als Le danseur
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Verfügbarkeit
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