Die gefürchteten Vier (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Brooks |
|---|---|
| Genre | Western, Abenteuer, Action |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (359 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Grant ist ein Rancher, dessen Ländereien an die Grenze zu Mexiko stoßen. Er heuert vier Abenteurer an, die in das Nachbarland vordringen sollen. Ihr Auftrag: seine Frau zu befreien, die vom Anführer einer Gruppe von Revolutionären entführt wurde.
Die Söldner nehmen das Geschäft an. Schon bald aber merken sie, dass an der Sache etwas faul ist. Was als klarer Rettungseinsatz beginnt, wirft Fragen auf, die den Auftrag und die Beteiligten in ein anderes Licht rücken. Schauplatz ist das Mexiko des Jahres 1917, in dem revolutionäre Gruppen ihre eigenen Ziele verfolgen und die Grenze zwischen Recht und Unrecht nicht so eindeutig verläuft, wie es zunächst scheint.
Entstehungsgeschichte
Richard Brooks drehte den Western 1966. Burt Lancaster, Lee Marvin, Robert Ryan und Woody Strode stehen vor der Kamera. Erst ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Im Zentrum steht eine Gruppe von vier Profis, deren Zusammenspiel die Handlung trägt. Der deutsche Titel „Die gefürchteten Vier“ greift genau diese Konstellation auf.
Hinter den Kulissen
Western, Abenteuer und Action verbinden sich hier zu einer Geschichte über eine gefährliche Mission. Das Western-Element liefert Landschaft, Grenzraum und Söldnerfiguren, das Abenteuer die Reise in feindliches Gebiet, die Action die Auseinandersetzungen, die sich daraus zwangsläufig ergeben.
Interessant ist die Zeitwahl. Revolutionäre Kräfte im Mexiko des Jahres 1917 als Hintergrund bringen eine politische Dimension ins Spiel, die über ein reines Rettungsabenteuer hinausgeht. Revolutionäre, ein wohlhabender Rancher und angeheuerte Kämpfer bilden ein Geflecht von Interessen, in dem nicht jeder ist, was er zu sein scheint. Dass die Söldner bald Zweifel an ihrem Auftrag bekommen, deutet auf eine Erzählung, die moralische Fragen ebenso ernst nimmt wie die Spannung.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,1 von 10 bei einigen hundert Stimmen zeigt eine gute Aufnahme. Der Film überzeugt einen Großteil seines Publikums.
60 Jahre nach dem Erscheinen gehört er zu den älteren Vertretern seines Genres, die noch heute Interesse wecken. Innerhalb des Westerns steht er für die Spielart, die Söldner und Profis statt einsamer Helden in den Mittelpunkt rückt und die Grenzregion zu Mexiko als Ort politischer Konflikte begreift.
Bilder








Besetzung & Stab
- Burt Lancaster als Dolworth
- Lee Marvin als Fardan
- Robert Ryan als Ehrengard
- Woody Strode als Jake
- Jack Palance als Jesus Raza
- Claudia Cardinale als Maria
- Ralph Bellamy als Grant
- Joe De Santis als Ortega
- Rafael Bertrand als Fierro
- Jorge Martínez de Hoyos als Padilla
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Verfügbarkeit
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