Die fünf Geächteten (1967)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Sturges |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1967-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (106 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kaum ist der Pulverdampf am O.K. Corral verzogen, beginnt für Wyatt Earp ein neues Kapitel. Die Clanton-Bande sinnt auf Vergeltung und macht Jagd auf Earps Brüder, einen nach dem anderen. Der Marshal, unterstützt von seinem engsten Vertrauten Doc Holliday, sieht sich gezwungen, die Ordnung, die sein Stern verkörpert, gegen die eigene Wut auf eine harte Probe zu stellen. Wie weit er dabei geht und wohin ihn der Weg der Vergeltung führt, bleibt der Geschichte selbst überlassen.
Entstehungsgeschichte
„Die fünf Geächteten“ entstand 1967 unter der Regie von John Sturges als Western mit einer Altersfreigabe ab 12 Jahren. In den Hauptrollen stehen James Garner als Wyatt Earp und Jason Robards als Doc Holliday, an ihrer Seite Robert Ryan und Albert Salmi. Der Film schließt inhaltlich an das Duell um den O.K. Corral an und verfolgt dessen Nachwirkungen.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte verschiebt den Fokus vom eigentlichen Schusswechsel hin zu dem, was danach kommt: der Kreislauf aus Rache und Gegenrache. Damit reiht sich der Film in eine Spielart des Western ein, die weniger den Mythos des Gesetzeshüters feiert als vielmehr die Grauzone zwischen Recht und Selbstjustiz auslotet. Dass Earp seine Autorität als Marshal nutzt, um einen Racheakt vorzubereiten, deutet auf eine Erzählhaltung hin, die den Helden nicht unwidersprochen lässt, sondern seine Motive und Mittel zur Diskussion stellt. Die Besetzung mit Garner und Robards in den Zentralrollen, ergänzt durch Ryan und Salmi, legt ein Kammerspiel im großen Landschaftsformat nahe, in dem die persönliche Auseinandersetzung stärker wiegt als das große Panorama des Wilden Westens.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis steht der Film im Genre solide, aber ohne herausragende Zustimmung da. Seit seiner Entstehung 1967 sind inzwischen deutlich mehr als fünf Jahrzehnte vergangen, in denen sich der Western als Genre mehrfach gewandelt hat. In diesem zeitlichen Abstand liest sich der Film als ein Beispiel für jene Spätphase des klassischen Western, die die Legenden ihrer Frühzeit bereits mit einem nüchterneren, desillusionierteren Blick betrachtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Garner als Marshal Wyatt Earp
- Jason Robards als Doc Holliday
- Robert Ryan als Ike Clanton
- Albert Salmi als Octavius Roy
- Charles Aidman als Horace Sullivan
- Steve Ihnat als Andy Warshaw
- Michael Tolan als Pete Spence
- William Windom als Texas Jack Vermillion
- Lonny Chapman als Turkey Creek Johnson
- Larry Gates als John P. Clum
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