Die Comancheros (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Curtiz |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.260.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (219 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Louisiana, 1843: Paul Regret, ein französischer Lebemann, tötet in einem Duell den Sohn eines Richters und muss fliehen. Auf einem Mississippi-Dampfer holt ihn Texas Ranger Jake Carter ein, der zugleich einer rätselhaften Bande auf der Spur ist, die als Comancheros bekannt ist. Regret entkommt Carter zunächst, wird aber wieder aufgegriffen und zu dessen Basis gebracht. Ein Überfall von Indianern gibt ihm erneut Gelegenheit zur Flucht, doch er kehrt mit Verstärkung zurück und verschafft sich damit eine Art Wiedergutmachung. Aus Gegnern werden so nach und nach Verbündete, die gemeinsam das Versteck der Comancheros aufspüren und die Bande zerschlagen. Nebenbei deutet sich für beide Männer eine mögliche Liebesgeschichte an. Der weitere Ausgang bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Die Comancheros“ entstand 1961 unter der Regie von Michael Curtiz. In den Hauptrollen sind John Wayne, Stuart Whitman, Ina Balin und Nehemiah Persoff zu sehen. Der Western ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet klassische Western-Elemente – Gesetzeshüter, Gejagter, ein Bandenversteck in der Wildnis – mit einem Buddy-Motiv: Zwei Männer, die einander zunächst als Gegner begegnen, entwickeln im Verlauf der Ereignisse gegenseitigen Respekt und schließlich eine Zusammenarbeit. Der Konflikt zwischen persönlicher Ehre und Gesetzestreue wird in den Dialogfiguren immer wieder direkt verhandelt: Carter beharrt auf seiner Unbestechlichkeit und auf einem einmal geleisteten Eid, selbst wenn ihm das persönlich schwerfällt. Diese Konstellation verschiebt den reinen Actionrahmen hin zu einer Erzählung über Loyalität und Wandlung, ohne dass die genretypischen Elemente – Verfolgung, Überfall, Bandenkampf – dabei zurücktreten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 aus einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine besondere Sonderstellung ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1961 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, ein Zeitraum, in dem sich das Western-Genre selbst stark gewandelt hat. In diesem Abstand betrachtet, wirkt „Die Comancheros“ als Beispiel für den klassischen Erzählstil des Genres, mit seiner Mischung aus Grenzland-Konflikt, Verfolgungsjagd und der Annäherung zweier ungleicher Männer.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Wayne als Jake Cutter
- Stuart Whitman als Paul Regret
- Ina Balin als Pilar Graile
- Nehemiah Persoff als Graile
- Lee Marvin als Crow
- Michael Ansara als Amelung
- Patrick Wayne als Tobe (Texas Ranger)
- Bruce Cabot als Maj. Henry (Ranger CO)
- Joan O'Brien als Melinda Marshall
- Jack Elam als Horseface (Comanchero)
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Verfügbarkeit
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