Die Braut des Teufels (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Fisher |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-07-20 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (215 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Frankreich des 17. Jahrhunderts geht ein Schatten über das Land: Der Hohepriester Mocata führt eine Gruppe von Satanisten an, die Bauerntöchter entführen lässt, um sie dem Teufel zu opfern. Die Bevölkerung lebt in Angst, ohne dass jemand offen gegen die Sekte vorzugehen wagt. Erst als der vornehme Duc de Richleau von den Untaten erfährt, beginnt er sich mit den Riten der Gruppe auseinanderzusetzen. Er eignet sich das Wissen der Sekte an, um es gegen sie selbst zu richten, und versucht, die schöne Tanith aus Mocatas Griff zu befreien. Wie weit sein Vorhaben gelingt und was aus der Bande wird, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
„Die Braut des Teufels“ entstand 1968 unter der Regie von Terence Fisher. In den Hauptrollen sind Christopher Lee, Leon Greene, Patrick Mower und Niké Arrighi zu sehen. Der Film ist dem Horrorgenre zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet historisches Kostümdrama mit okkultem Horror: Statt auf klassische Monster setzt sie auf eine Sekte, Rituale und die Vorstellung, dass Wissen um dunkle Praktiken zur Waffe gegen sie werden kann. Diese Konstruktion – ein Aristokrat, der sich in die Materie der Gegner einarbeitet, um sie zu bekämpfen – verleiht der Handlung eine intellektuelle Note, die sich von reiner Schreckensinszenierung abhebt. Die Ansiedlung im 17. Jahrhundert schafft zudem eine Distanz zur Gegenwart, die dem Stoff um Aberglauben, Ritualmord und Satanskult einen historischen Rahmen gibt, in dem sich Religion, Angst und Macht überlagern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld des Horrorgenres, ohne dass sich daraus eine breite, aktuelle Rezeption ablesen ließe. Seit der Entstehung 1968 sind mittlerweile weit über fünfzig Jahre vergangen, und der Film steht damit in einer Tradition des Horrorkinos, die okkulte Themen und Sektenhandlungen mit klassischer Erzählweise verband. Innerhalb dieses historischen Kontexts bietet er einen Blick auf eine Zeit, in der solche Stoffe mit sichtbarer erzählerischer Sorgfalt umgesetzt wurden, ohne dass sich daraus weitergehende Aussagen über seine Wirkung treffen ließen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher Lee als Duc de Richleau
- Leon Greene als Rex Van Ryn
- Patrick Mower als Simon Aron
- Niké Arrighi als Tanith Carlisle
- Charles Gray als Mocata
- Sarah Lawson als Marie Eaton
- Paul Eddington als Richard Eaton
- Patrick Allen als Rex Van Ryan (voice)
- Rosalyn Landor als Peggy Eaton
- Gwen Ffrangcon Davies als Countess
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Verfügbarkeit
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