Die Affäre der Sunny von B. (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Barbet Schroeder |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-10-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 15.445.131 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (364 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In den 80er-Jahren sorgte ein Prozess für großes Aufsehen: Claus von Bülow stand vor Gericht, angeklagt, seine wohlhabende Frau Sunny mit einer Überdosis Insulin in ein dauerhaftes Koma versetzt zu haben. Der Film greift diesen realen Fall auf und nutzt ihn als Ausgangspunkt, um über das Leben von Menschen nachzudenken, die zu viel Zeit und zu viel Geld haben.
Zugleich folgt die Handlung einer zweiten Linie. Der Anwalt Alan Dershowitz bereitet sich darauf vor, von Bülow vor Gericht zu verteidigen. Wie das Verfahren ausgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Barbet Schroeder führte Regie bei diesem Drama, das 1990 erschien. Glenn Close, Jeremy Irons, Ron Silver und Annabella Sciorra bilden die Besetzung. Jeremy Irons legt seine Darstellung so an, dass die Abgründe hinter einer Fassade gelangweilter Eleganz stets nur angedeutet werden. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Obwohl der Film als Drama angelegt ist, funktioniert er auch als Krimi. Er verfolgt Schritt für Schritt, wie eine Verteidigung entsteht. Diese doppelte Anlage aus Gesellschaftsbild und Gerichtsgeschichte prägt den Ton.
Hinzu kommt ein Kontrast, der dem ernsten Stoff eine Prise Humor verleiht: Der angriffslustige Dershowitz trifft auf den antriebslosen von Bülow. Zwei gegensätzliche Temperamente reiben sich aneinander, und gerade aus dieser Reibung entstehen Momente, die über das reine Prozessgeschehen hinausweisen. Bei einem Fall, in dem eine Frau im Koma liegt, verlangt diese Mischung aus Ernst und Ironie eine behutsame Balance, denn hinter der Geschichte steht ein reales Schicksal.
Einordnung & Wirkung
Ein Durchschnitt von 6,7 von 10 Punkten zeigt ein freundliches, aber nicht überschwängliches Urteil, gestützt auf einige hundert Stimmen. 36 Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich der Film als Drama über einen realen Kriminalfall, das mehr sein will als eine Nacherzählung. Im Genre steht er für jene Werke, die weniger nach einem Schuldigen fragen als danach, wie Reichtum, Langeweile und Macht das Verhalten von Menschen prägen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Glenn Close als Sunny von Bülow / Narrator
- Jeremy Irons als Claus von Bülow
- Ron Silver als Alan Dershowitz
- Annabella Sciorra als Sarah
- Uta Hagen als Maria
- Fisher Stevens als David Marriott
- Jack Gilpin als Peter MacIntosh
- Christine Baranski als Andrea Reynolds
- Stephen Mailer als Elon Dershowitz
- Christine Dunford als Ellen
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Verfügbarkeit
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