Die Abenteuer von Brigsby Bär (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dave McCary |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-07-27 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 681.632 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (427 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
James Pope wächst in einem unterirdischen Bunker auf, und lange Zeit ist dieser Ort seine ganze Welt. Ted und April ziehen ihn groß, James hält sie für seine Eltern. Tatsächlich haben die beiden ihn einst entführt. Sie bringen ihm eine erfundene Mathematik bei und lassen ihn glauben, draußen sei alles verseucht. Sein größtes Vergnügen ist „Brigsby Bear“, eine Kinderserie, die Ted selbst produziert.
Als die Polizei eines Tages den Bunker stürmt, muss James hinaus. Er kehrt zu seinen leiblichen Eltern zurück und versucht, mit Hilfe seiner Schwester Aubrey im gesellschaftlichen Alltag Fuß zu fassen. Besonders das Kino fasziniert ihn. Gemeinsam mit Spencer, der CGI-Künstler werden will, fasst er einen Plan: Der Kostümbär soll auf die große Leinwand. Ob das gelingt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Dave McCary inszenierte die Tragikomödie, die 2017 erschien und im Original „Brigsby Bear“ heißt. Kyle Mooney, Mark Hamill, Jorge Lendeborg Jr. und Matt Walsh gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, was darauf hindeutet, dass die Erzählung ihren ernsten Hintergrund eher behutsam als drastisch behandelt.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama treffen hier auf ungewöhnliche Weise zusammen. Am Anfang steht ein Verbrechen: Entführung und jahrelange Täuschung. Die Geschichte richtet ihren Blick jedoch auf die Folgen für James und auf seinen Versuch, eine Welt zu verstehen, die ihm vorenthalten wurde. Aus dem Zusammenprall zwischen seiner abgeschotteten Prägung und dem gewöhnlichen Alltag kann sowohl Komik als auch Schmerz entstehen.
Bemerkenswert ist die Rolle der Serie innerhalb des Films. „Brigsby Bear“ stammt von Ted, einem seiner Entführer, und ist zugleich das, was James am meisten liebt. Indem er den Bären ins Kino bringen will, macht er aus einem Stück seiner Gefangenschaft etwas Eigenes. Damit erzählt der Film auch vom Filmemachen selbst als Weg, die eigene Geschichte zu verarbeiten.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 erreicht der Film eine klar positive Durchschnittsbewertung. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, einer mittelgroßen Basis, die dennoch eine deutliche Tendenz zeigt. 9 Jahre nach dem Erscheinen fällt das Urteil damit freundlich aus.
Unter den Tragikomödien nimmt der Titel eine eigenwillige Stellung ein, weil er ein schweres Thema nicht in den Vordergrund rückt, sondern es über die kindliche Begeisterung seiner Hauptfigur erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kyle Mooney als James Pope
- Mark Hamill als Ted Mitchum
- Jorge Lendeborg Jr. als Spencer
- Matt Walsh als Greg Pope
- Michaela Watkins als Louise Pope
- Ryan Simpkins als Aubrey Pope
- Greg Kinnear als Detective Vogel
- Alexa Demie als Meredith
- Jane Adams als April Mitchum
- Claire Danes als Emily
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Verfügbarkeit
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