Deus é Brasileiro (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cacá Diegues |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-01-31 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (168 Stimmen) |
Worum es geht
Gott, erschöpft von den fortwährenden Fehlern der Menschheit, will sich eine Auszeit nehmen und auf einen Stern reisen. Damit sein Amt in seiner Abwesenheit nicht verwaist, braucht er einen Heiligen als Vertretung. Weil Brasilien zwar tief religiös ist, aber bis dahin nie einen offiziell anerkannten Heiligen hervorgebracht hat, macht er sich genau dort auf die Suche. Als Führer durch das Land dient ihm Taoca, ein gewitzter Gummisammler und Fischer, der in der unverhofften Begegnung vor allem eine Gelegenheit sieht, seine eigenen finanziellen Sorgen zu lösen. Bald gesellt sich die einsame Madá dazu, eine junge Frau, die von einer großen Leidenschaft getrieben wird. Gemeinsam ziehen die drei von der Küste Alagoas' über Pernambuco bis ins Landesinnere von Tocantins, um Quinca das Mulas zu finden – jenen Mann, den Gott als Kandidaten für die Heiligsprechung auserkoren hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2003 unter der Regie von Cacá Diegues. In den Hauptrollen sind Antônio Fagundes als Gott, Wagner Moura als Taoca, Palomma Duarte als Madá und Bruce Gomlevsky als Quinca das Mulas zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Komödie und Fantasy verrät die Anlage des Stoffes: Eine religiöse Grundidee – Gott auf Erden, auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger – wird nicht ernst, sondern als Reisegeschichte mit komödiantischem Unterton erzählt. Dass die Handlung Figuren aus einfachen Verhältnissen, einen listigen Vermittler und eine leidenschaftliche junge Frau, mit einer göttlichen Figur zusammenbringt, deutet auf eine Erzählung, die das Übernatürliche in den Alltag der Menschen holt statt es davon zu trennen. Die geografische Bewegung durch mehrere Regionen Brasiliens legt zudem eine episodische Struktur nahe, bei der jede Station eigene kleine Abenteuer bereithält, während die übergeordnete Suche nach dem Heiligen den roten Faden bildet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht überragend bewertetes Werk einordnen – ein Ergebnis, das für eine leichte Genremischung aus Fantasy und Komödie im mittleren Bereich liegt. Seit dem Erscheinen 2003 sind mittlerweile mehr als zwanzig Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung durch ein größeres Publikum viel geändert zu haben scheint. Innerhalb der Fantasy-Komödie mit religiösem Motiv bleibt er ein eher kleiner, regional verankerter Beitrag.
Bilder








Besetzung & Stab
- Antônio Fagundes als Deus
- Wagner Moura als Edvaltécio "Taoca"
- Palomma Duarte als Madá / Maria
- Bruce Gomlevsky als Quinca das Mulas
- Stepan Nercessian als Baudelé Vieira
- Hugo Carvana als Quincas Batalha
- Castrinho als Goró
- Chico Assis als Cezão
- Thiago Farias als Messias
- Susana Werner als Senhorita Agá
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