Der Zaubertroll (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Don Bluth |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Animation, Science Fiction, Familie |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 23.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 71.368 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (159 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Stanley ist im Troll-Land ein Aussenseiter, weil er kann, was dort niemand darf: Mit seinem grünen Daumen lässt er Blumen wachsen, obwohl sie in seiner Heimat verboten sind. Die böse Königin Gnorga entdeckt seine Gabe und verbannt ihn ausgerechnet in die Steinwüste New York, weit weg von jedem Grün. Doch Stanley landet im Central Park und findet dort in den Kindern Gus und Rosie Freunde, die seine Gabe zu schätzen wissen. Als Gnorga erfährt, wie glücklich Stanley in seinem neuen Umfeld ist, reist sie ihm nach, um ihn zurückzuholen und dem Treiben ein Ende zu setzen. Stanley und seine neuen Freunde stellen sich ihr entgegen.
Entstehungsgeschichte
„Der Zaubertroll“ entstand 1994 unter der Regie von Don Bluth als Animationsfilm. Zur Besetzung der Sprechrollen gehören Dom DeLuise, Phillip Glasser, Tawny Sunshine Glover und Cloris Leachman. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben und richtet sich damit an ein Publikum ohne besondere Einschränkungen.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Fantasy, Animation, Science Fiction und Familienfilm verweist auf eine bewusst hybride Anlage: Ein Troll-Land mit eigenen Gesetzen trifft auf das reale New York, wodurch zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Die Grundkonstellation – eine Figur mit einer verbotenen Gabe, eine autoritäre Herrscherin, die Andersartigkeit bestraft, und Kinder, die diese Andersartigkeit als Bereicherung erleben – legt den Konflikt zwischen Konformität und individueller Besonderheit offen. Dass die Handlung in einem öffentlichen Park spielt, einem Ort, an dem Natur und Stadt aufeinandertreffen, unterstreicht das Thema: Stanleys Fähigkeit, Blumen hervorzubringen, wird dort zu etwas Sichtbarem und Teilbarem, während sie in seiner Heimat unterdrückt werden musste. Die Familienausrichtung zeigt sich in der klaren Rollenverteilung zwischen freundlichen und bedrohlichen Figuren sowie im kindlichen Blickwinkel von Gus und Rosie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren bis unteren Bereich der Publikumsgunst. Seit dem Erscheinungsjahr 1994 sind mittlerweile über drei Jahrzehnte vergangen, was den Titel innerhalb des Animationsgenres der neunziger Jahre verortet, einer Zeit, in der zahlreiche familienorientierte Fantasy-Produktionen entstanden. Die vergleichsweise geringe Stimmenzahl deutet darauf hin, dass der Film heute kein breites Publikum mehr erreicht, sondern eher ein Randtitel innerhalb seines Genres bleibt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Dom DeLuise als Stanley (voice)
- Phillip Glasser als Gus (voice)
- Tawny Sunshine Glover als Rosie (voice)
- Cloris Leachman als Queen Gnorga (voice)
- Hayley Mills als Hilary (voice)
- Jonathan Pryce als Alan (voice)
- Charles Nelson Reilly als Llort (voice)
- Jack Angel als Trolls (voice)
- Neil Ross als Generic Pansy (voice)
- Will Ryan als Boss (voice)
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Verfügbarkeit
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