Der Wolf hetzt die Meute (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Tuggle |
|---|---|
| Genre | Mystery, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-08-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 48.143.579 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (401 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im berüchtigten French Quarter von New Orleans geht ein psychopathischer Frauenmörder um und verbreitet Angst und Entsetzen. Polizeidetektiv Wes Block ist ihm auf der Spur. Doch es sind nicht nur die Ermittlungen, die ihn ins Prostituiertenmilieu führen: Auch seine eigenen Triebe ziehen ihn immer wieder dorthin.
Die Jagd wird zum tödlichen Spiel, als Block erkennt, dass der Täter über sein Privatleben erstaunlich genau Bescheid weiß. Der sadistische Mörder zieht sein Netz enger, und aus dem Jäger wird ein Gejagter. Nicht nur Block selbst, auch seine Familie gerät in höchste Lebensgefahr.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1984 unter dem englischen Titel „Tightrope“. Richard Tuggle hat inszeniert. In der Besetzung finden sich Clint Eastwood, Geneviève Bujold, Dan Hedaya und Alison Eastwood, deren Rollenverteilung sich aus der Handlung allein nicht erschließt.
Mit einer Freigabe ab 16 Jahren trägt der Film der Thematik Rechnung: Serienmorde an Frauen, Prostitution und sadistische Gewalt sind Stoffe, die ein jüngeres Publikum nicht erreichen sollen.
Hinter den Kulissen
Mystery, Thriller und Krimi verbinden sich zu einer Erzählung, in der die Ermittlung und die Innenwelt des Ermittlers untrennbar werden. Der Krimi liefert den Fall, der Thriller die wachsende Bedrohung, und das Mysteriöse liegt in der Frage, wie nah der Täter dem Polizisten tatsächlich ist.
Bemerkenswert ist die Anlage der Hauptfigur. Wes Block ist kein makelloser Held, sondern ein Mann, der sich in derselben Welt bewegt, in der der Mörder seine Opfer sucht. Diese Nähe macht den Film zu einer Studie über die dünne Linie zwischen Verfolger und Verfolgtem. Die Bedrohung der Familie verschiebt den Konflikt zudem vom Beruflichen ins Private.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,2 von 10, getragen von einigen hundert Stimmen. Das spricht für ein Publikum, das dem Film solide, aber nicht uneingeschränkt zugeneigt ist.
Seit dem Erscheinen sind 42 Jahre vergangen. Im Kriminalfilm der Achtzigerjahre steht der Titel für eine düstere Spielart, die den Ermittler selbst in den Mittelpunkt rückt und seine Schwächen nicht ausspart, statt nur die Jagd nach dem Täter zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clint Eastwood als Wes Block
- Geneviève Bujold als Beryl Thibodeaux
- Dan Hedaya als Det. Molinari
- Alison Eastwood als Amanda Block
- Jenny Beck als Penny Block
- Marco St. John als Leander Rolfe
- Rebecca Perle als Becky Jacklin
- Regina Richardson als Sarita
- Randi Brooks als Jamie Cory
- Jamie Rose als Melanie Silber
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.