Der Weg nach oben (1958)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jack Clayton |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1958-12-29 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (147 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ende der 1940er Jahre verlässt der junge Joe Lampton die triste Industriestadt Dufton, um in Warnley eine sichere, aber schlecht bezahlte Stelle im Kämmereiamt anzutreten. Joe will mehr als nur ein gesichertes Auskommen und richtet seinen Blick auf Susan Brown, die Tochter des einflussreichen Industriellen Brown. Ein Kollege namens Soames warnt ihn, doch Joe lässt sich davon nicht abhalten. Als Susans Vater die Verbindung unterbinden will und seine Tochter ins Ausland schickt, sucht Joe Nähe bei Alice Aisgill, einer älteren, unglücklich verheirateten Frau, die sich in ihn verliebt. Zwischen gesellschaftlichem Aufstieg und echter Zuneigung entsteht ein Konflikt, den der Film bis zu seinem Ausgang offenlässt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1958 unter der Regie von Jack Clayton. In den Hauptrollen sind Laurence Harvey als Joe Lampton, Simone Signoret als Alice Aisgill, Heather Sears als Susan Brown und Donald Wolfit als ihr Vater zu sehen. Die Freigabe liegt bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Joes gesellschaftlicher Aufstieg und seine Gefühle für zwei sehr unterschiedliche Frauen laufen parallel und geraten zunehmend in Widerspruch zueinander. Susan steht für gesicherte Zukunft und sozialen Status, Alice für eine Beziehung, die sich keinen Regeln fügt. Dass der Vater aktiv eingreift, um die Verbindung zu Susan zu verhindern, macht deutlich, wie stark Klassenzugehörigkeit und Familieninteressen die Handlungsspielräume der Figuren bestimmen. Die Erzählung stellt Joes Ehrgeiz gegen seine emotionalen Bindungen und lässt offen, welche Seite sich durchsetzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld für Dramen seiner Art. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1958 und heute liegen mehr als sechs Jahrzehnte, was den Blick auf gesellschaftliche Aufstiegsgeschichten und Klassenverhältnisse jener Zeit naturgemäß aus historischer Distanz prägt. Innerhalb des Genres von Liebesfilmen mit sozialkritischem Unterton nimmt der Film mit seiner Ausgangslage aus Ehrgeiz, Klassenschranken und widersprüchlichen Gefühlen eine klar umrissene Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laurence Harvey als Joe Lampton
- Simone Signoret als Alice Aisgill
- Heather Sears als Susan Brown
- Donald Wolfit als Mr. Brown
- Donald Houston als Charles Soames
- Hermione Baddeley als Elspeth
- Beatrice Varley als Aunt
- Allan Cuthbertson als George Aisgill
- Raymond Huntley als Mr. Hoylake
- John Westbrook als Jack Wales
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Verfügbarkeit
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