Der Vorname (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Matthieu Delaporte |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-04-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.825 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünf Menschen treffen sich zum Abendessen: Vincent, seine Angehörigen und der Familienfreund Claude. Es soll ein gewöhnlicher Abend werden.
Dann verrät Vincent, wie sein ungeborenes Kind heißen soll: Adolphe. Ob das ein Scherz ist, lässt er offen — und der Abend kippt. Aus der Frage nach dem Namen wird ein Streit über politische Haltungen, dann über alte Kränkungen, dann über Dinge, die seit Jahrzehnten niemand ausgesprochen hat. Am Ende steht eine Enthüllung, die alle Beteiligten trifft.
Entstehungsgeschichte
Regie führten Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte. Sie verfilmten damit ihr eigenes Theaterstück, das 2010 am Théâtre Édouard VII in Paris uraufgeführt worden war.
Die Besetzung des Films ist mit der Uraufführungsbesetzung des Stücks identisch: Patrick Bruel, Valérie Benguigui, Charles Berling, Guillaume de Tonquédec und Françoise Fabian.
Es handelt sich um eine französische Produktion von 109 Minuten. In Deutschland lief der Film am 2. August 2012 an; gedreht wurde in Paris.
Hinter den Kulissen
Die Herkunft vom Theater ist dem Film anzumerken und wird nicht kaschiert: eine Wohnung, ein Abend, fünf Figuren, fast durchgehend Dialog.
Genau darin liegt seine Wirkung. Der Streit eskaliert in Stufen, und jede Figur bringt eine Empörung vor, die zugleich etwas über sie selbst verrät. Der Name ist dabei nur der Auslöser — verhandelt wird, wer in dieser Familie welche Rolle zugewiesen bekommen hat und wer sich damit nie abgefunden hat.
Einordnung & Wirkung
Bei den Césars 2013 gewannen Valérie Benguigui und Guillaume de Tonquédec jeweils als beste Nebendarstellerin und bester Nebendarsteller.
Der Stoff hat sich als außerordentlich übertragbar erwiesen. 2018 entstand unter der Regie von Sönke Wortmann eine deutsche Neuverfilmung mit Christoph Maria Herbst und Florian David Fitz.
Damit gehört der Film zu jenen Kammerspielen, deren Anlage so tragfähig ist, dass sie in mehreren Ländern jeweils neu funktioniert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Patrick Bruel als Vincent
- Valérie Benguigui als Élisabeth
- Charles Berling als Pierre
- Guillaume de Tonquédec als Claude
- Judith El Zein als Anna
- Françoise Fabian als Françoise
- Yaniss Lespert als Livreur pizza
- Miren Pradier als Infirmière bracelet
- Alexis Leprisé als Apollin
- Juliette Levant als Myrtille
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Verfügbarkeit
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