Der Untergang des amerikanischen Imperiums (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Denys Arcand |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-06-19 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (182 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Landhaus an einem See, ein gemeinsames Abendessen unter Freunden – so beginnt der Tag für eine Gruppe von Historikern und ihre Partnerinnen. Während Pierre, Rémy, Claude und Alain in der Küche kochen, unterhalten sie sich freimütig über ihre sexuellen Erfahrungen, wobei sich vor allem Rémy und Pierre gegenseitig zu übertreffen scheinen. Parallel dazu treiben sich die Frauen in einem Fitnessstudio ab und sprechen ebenso offen über ihre eigenen Erlebnisse mit Männern. Beim gemeinsamen Essen am Abend wirkt die Runde zunächst zurückhaltender, bis Dianes Liebhaber Mario hinzukommt und mit seinen Geschichten für neue Wendungen sorgt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1986 unter der Regie von Denys Arcand und ist als Spielfilm angelegt, der Komödie und Drama miteinander verbindet. In den Hauptrollen sind Dominique Michel, Dorothée Berryman, Louise Portal und Pierre Curzi zu sehen. Die Freigabe liegt bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion aus zwei getrennten Gesprächsrunden – Männer in der Küche, Frauen im Fitnessstudio –, die sich erst beim gemeinsamen Essen wieder vereinen, legt den Fokus klar auf Dialog statt Handlung. Die Kombination aus Komödie und Drama deutet darauf hin, dass die offenen Gespräche über Sexualität sowohl komische als auch ernstere, entlarvende Momente enthalten. Dass die Figuren Historiker sind, gibt der Erzählung eine reflektierende Note: Menschen, die beruflich mit Vergangenem beschäftigt sind, sprechen hier ungefiltert über ihre eigene Gegenwart. Die Struktur mit einer wachsenden Zahl an Figuren, die im Laufe des Abends aufeinandertreffen, lässt vermuten, dass sich Spannungen und Widersprüche zwischen den privaten Bekenntnissen und dem gesellschaftlichen Anstand am Esstisch entladen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen lässt. Seit der Entstehung 1986 sind inzwischen fast vier Jahrzehnte vergangen, was den Film als Zeitzeugnis einer bestimmten Gesprächskultur über Beziehungen und Sexualität erscheinen lässt. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama steht er für eine dialoglastige, figurenzentrierte Erzählweise, die weniger auf äußere Handlung als auf offene Bekenntnisse setzt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Dominique Michel als Dominique
- Dorothée Berryman als Louise
- Louise Portal als Diane
- Pierre Curzi als Pierre
- Rémy Girard als Rémy
- Yves Jacques als Claude
- Geneviève Rioux als Danielle
- Daniel Brière als Alain
- Gabriel Arcand als Mario
- Évelyn Regimbald als Theresa
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Verfügbarkeit
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