Der Tod weint rote Tränen (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hélène Cattet |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-03-12 |
| Einspielergebnis | 7.182 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dan kommt von einer Geschäftsreise zurück in seine Brüsseler Jugendstilwohnung und findet seine Frau Edwige nicht vor. Das Rätsel beginnt schon bei der Tür: Die Wohnung ist von innen verriegelt, ein Verschwinden ohne plausiblen Ausweg. Auf der Suche nach Edwige verliert sich Dan zunehmend in den Gängen des Hauses, stößt auf kryptische Spuren und Andeutungen sexueller Obsessionen, die sich nicht in eine klare Erzählung fügen wollen. Was als Vermisstenfall beginnt, kippt in einen Zustand, der eher an einen Traum als an eine nachvollziehbare Handlung erinnert und dabei gezielt auf Bilder, Töne und Reize setzt statt auf eine geradlinige Auflösung.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2014 und wurde von Bruno Forzani inszeniert. In den Hauptrollen sind Klaus Tange, Anna D'Annunzio, Jean-Michel Vovk und Ursula Bedena zu sehen. Der deutsche Titel lautet "Der Tod weint rote Tränen", im englischsprachigen Raum ist der Film als "The Strange Color of Your Body's Tears" bekannt. Genrelich ist er zwischen Horror und Thriller angesiedelt.
Hinter den Kulissen
Schon die Doppelung der Titel deutet an, wie sehr dieser Film auf Assoziation statt auf klare Handlungslogik setzt: von "Tod" und "Tränen" auf der einen, "seltsamer Farbe" der Körperflüssigkeit auf der anderen Seite. Die Kombination aus Horror und Thriller wird hier nicht über klassische Schockmomente oder Spannungsdramaturgie eingelöst, sondern über ein Labyrinth aus Gängen, Andeutungen und sexuell aufgeladenen Bildern. Die Beschreibung als "Angriff auf sämtliche Sinne" verweist auf eine Erzählweise, die stärker auf Wahrnehmung und Atmosphäre setzt als auf eine auflösbare Rätselstruktur – ein verschlossener Raum wird zum Ausgangspunkt einer Suche, die sich selbst immer weiter verkompliziert, statt Antworten zu liefern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem Bereich, der auf ein kleines, aber vorhandenes Publikum schließen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2014 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser überschaubaren Bewertungsgrundlage grundlegend etwas geändert hätte. Innerhalb von Horror und Thriller steht er für eine Spielart, die weniger auf klare Schreckmomente als auf verwirrende, sinnliche Bildsprache setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Klaus Tange als Dan Kristensen
- Anna D'Annunzio als Barbara
- Jean-Michel Vovk als Inspector
- Ursula Bedena als Edwige
- Sam Louwyck als Landlord
- Hans de Munter als Paul
- Birgit Yew als Paul's wife
- Elsebeth Steentoft als Dora
- Joe Koener
- Manon Beuchot
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Verfügbarkeit
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