Der Tag, an dem die Erde Feuer fing (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Val Guest |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (177 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht ein Verdacht: Britische Journalisten glauben, dass ihre Regierung etwas Entscheidendes verschweigt. Während sich weltweit Panik ausbreitet, verdichten sich die Hinweise, dass die Reporter richtig liegen. Die Vereinigte Staaten und die Sowjetunion haben zeitgleich Kernwaffentests durchgeführt, und die Folgen sind größer als jede offizielle Erklärung. Die Erdbahn selbst hat sich verschoben, der Planet rast auf die Sonne zu. Der Film verfolgt, wie die Redaktion aus Bruchstücken und Dementis die wahre Tragweite des Geschehens zusammensetzt, während die Gesellschaft um sie herum zwischen Verdrängung und Hysterie schwankt.
Entstehungsgeschichte
Val Guest führte 1961 bei diesem britischen Science-Fiction-Drama Regie. In den Hauptrollen sind Janet Munro, Leo McKern, Edward Judd und Michael Goodliffe zu sehen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Science-Fiction und Drama zeigt sich vor allem darin, dass die Katastrophe hier nicht über Spezialeffekte, sondern über eine Redaktion erzählt wird: Journalisten als Vermittler zwischen Machtapparat und Öffentlichkeit, die versuchen, Wahrheit von Verschleierung zu trennen. Dass zwei Supermächte gleichzeitig und unabhängig voneinander handeln und damit eine globale Katastrophe auslösen, macht das Szenario zu einer Zuspitzung der nuklearen Blockkonfrontation ihrer Entstehungszeit. Die Erzählperspektive aus dem Zeitungsmilieu verlagert den Schwerpunkt von der spektakulären Bedrohung hin zu Fragen von Informationskontrolle, öffentlicher Panik und der Rolle der Presse in einer existenziellen Krise.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit dem Erscheinungsjahr 1961 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was die Bewertung als Echo eines vergleichsweise kleinen, aber offenbar treuen Publikums erscheinen lässt. Innerhalb des Science-Fiction-Kinos seiner Zeit sticht der Film durch die enge Anbindung an einen journalistischen Blickwinkel hervor, der die kosmische Bedrohung stärker über gesellschaftliche Reaktionen als über visuelle Spektakel vermittelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Janet Munro als Jeannie Craig
- Leo McKern als Bill Maguire
- Edward Judd als Peter Stenning
- Michael Goodliffe als Jacko Jackson the Night Editor
- Bernard Braden als Davis the News Editor
- Reginald Beckwith als Harry
- Gene Anderson als May
- Renée Asherson als Angela
- Arthur Christiansen als 'Jeff' Jefferson - Editor
- Austin Trevor als Sir John Kelly (uncredited)
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Verfügbarkeit
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