Der Staat gegen Fritz Bauer (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lars Kraume |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 148.461 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (221 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Deutschland im Jahr 1957: Die junge Bundesrepublik will die NS-Vergangenheit lieber ruhen lassen, doch Generalstaatsanwalt Fritz Bauer denkt nicht daran, nachzugeben. Als er einen entscheidenden Hinweis auf den Aufenthaltsort des früheren SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmann erhält, beginnt er zusammen mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann, der Spur nachzugehen. Schnell wird klar, dass der Widerstand gegen diese Ermittlungen nicht nur aus dem Ausland kommt: In der eigenen Behörde verschwinden Akten, Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und der BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt legen Bauer Steine in den Weg. Was folgt, ist ein Kampf gegen Gegner, die oft im Verborgenen bleiben – einer, der Bauer und Angermann beruflich wie persönlich an ihre Grenzen bringt.
Entstehungsgeschichte
„Der Staat gegen Fritz Bauer“ entstand 2015 unter der Regie von Lars Kraume. In den zentralen Rollen sind Burghart Klaußner als Fritz Bauer und Ronald Zehrfeld als Karl Angermann zu sehen, an ihrer Seite Sebastian Blomberg und Jörg Schüttauf. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historie, Drama und Mystery-Elementen deutet darauf hin, dass der Film die dokumentierten Ereignisse um Bauers Suche nach Eichmann nicht als reine Rekonstruktion erzählt, sondern mit einem Moment von Ungewissheit und Bedrohung versieht. Der Hinweis „nach wahrer Begebenheit“ verortet den Stoff in der realen deutschen Nachkriegsgeschichte, während die erzählerische Anlage – ein Einzelner gegen ein System aus Widerständen in den eigenen Reihen – die Spannung weniger aus äußerer Action als aus institutionellem Druck und persönlichem Risiko bezieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Zehn Jahre nach seiner Entstehung reiht er sich in eine Reihe deutscher Produktionen ein, die sich mit der juristischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung der NS-Zeit in der frühen Bundesrepublik auseinandersetzen, und besetzt damit einen Stoff, der im historischen Filmschaffen eher selten im Zentrum steht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Burghart Klaußner als Fritz Bauer
- Ronald Zehrfeld als Karl Angermann
- Sebastian Blomberg als Ulrich Kreidler
- Jörg Schüttauf als Paul Gebhardt
- Lilith Stangenberg als Victoria
- Laura Tonke als Ms. Schütt
- Götz Schubert als Georg-August Zinn
- Cornelia Gröschel als Charlotte Angermann
- Robert Atzorn als Charlottes Father
- Matthias Weidenhöfer als Zvi Aharoni
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Verfügbarkeit
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