Der Sommer mit Anaïs (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Charline Bourgeois-Tacquet |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 41.356 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (168 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anaïs ist dreißig, chronisch knapp bei Kasse und ständig in Bewegung. Sie kommt zu spät, redet zu viel, lebt von einem Moment zum nächsten, ohne sich um Konsequenzen zu scheren. Die Abschlussarbeit bleibt liegen, die Miete ist überfällig, und ihrem Freund, den sie kaum noch zu lieben scheint, teilt sie ihre Schwangerschaft fast nebenbei mit. Dann lernt sie einen Verleger kennen, doppelt so alt wie sie, und lässt sich auf etwas mit ihm ein. Doch weit mehr als er zieht sie seine Partnerin an, eine erfolgreiche Schriftstellerin und Essayistin. In dieser Frau glaubt Anaïs vielleicht zu sehen, was sie selbst gern wäre. Eine zufällige Begegnung wird zum Ausgangspunkt, eine zweite folgt, von Anaïs bewusst gesucht.
Entstehungsgeschichte
Charline Bourgeois-Tacquet führte bei diesem 2021 entstandenen Film Regie. In den Hauptrollen sind Anaïs Demoustier, Valeria Bruni Tedeschi, Denis Podalydès und Grégoire Oestermann zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama, Liebesfilm und Komödie passt zu einer Hauptfigur, die sich selbst nicht in eine Schublade stecken lässt: rastlos, widersprüchlich, zwischen Leichtigkeit und existenziellem Druck. Dass die Geschichte über eine konventionelle Dreieckskonstellation hinausgeht, indem sich das eigentliche Interesse nicht auf den Mann, sondern auf seine Partnerin richtet, verschiebt den Fokus weg von der erwarteten Affäre hin zu einer Frage der Identifikation und Anziehung zwischen zwei Frauen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Lebensentwürfe. Die Anlage der Handlung, die auf beiläufigen, fast zufälligen Begegnungen aufbaut, spiegelt die Impulsivität der Hauptfigur wider, die selbst dann handelt, wenn sie eigentlich anderes zu tun hätte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, genug, um den Film nicht mehr als aktuelle Neuerscheinung, aber auch noch nicht als lange zurückliegenden Titel einzuordnen. Innerhalb der Kombination aus Drama, Liebesfilm und Komödie steht er für einen Ansatz, der zwischenmenschliche Anziehung jenseits klarer Kategorien untersucht, ohne dabei auf große dramatische Zuspitzungen zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anaïs Demoustier als Anaïs
- Valeria Bruni Tedeschi als Émilie
- Denis Podalydès als Daniel
- Grégoire Oestermann als Christian Jouannet
- Bruno Todeschini als François (le père d'Anaïs)
- Anne Canovas als La mère d'Anaïs
- Christophe Montenez als Raoul
- Xavier Guelfi als Balthazar
- Jean-Charles Clichet als Yoann
- Annie Mercier als Odile
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Verfügbarkeit
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