Der Siebente ist dran (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Budd Boetticher |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 78 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-07-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ben Stride, einst Sheriff, hat seine Frau verloren: Sie starb bei einem Überfall auf eine Station von Wells Fargo. Sieben Männer waren daran beteiligt, und Stride macht sich auf, sie einen nach dem anderen zur Rechenschaft zu ziehen. Auf seinem Weg trifft er auf Masters, der sich ihm anschließt und bei der Jagd auf die Banditen hilft. Doch schnell wird deutlich, dass Masters keineswegs uneigennützig handelt, sondern eigene Absichten verfolgt, die mit Strides Rachefeldzug kollidieren könnten. Wie sich das Verhältnis zwischen den beiden Männern entwickelt und wie die Konfrontation mit den restlichen Gesuchten ausgeht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Der Siebente ist dran“ entstand 1956 unter der Regie von Budd Boetticher. In den Hauptrollen sind Randolph Scott als Ben Stride und Lee Marvin als Masters zu sehen, an ihrer Seite Gail Russell und Walter Reed. Der Film ist dem Western zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte folgt dem klassischen Muster des Rachewestern: Ein Mann verliert etwas Persönliches und begibt sich auf einen Weg, der ihn Stück für Stück näher an sein Ziel bringt. Dass ihm mit Masters eine Figur zur Seite gestellt wird, deren Motive im Dunkeln bleiben, verschiebt den Fokus von der reinen Jagd hin zu einem Beziehungsdrama zwischen zwei Männern mit gegensätzlichen Absichten. Die Zahl Sieben als Gegner gibt der Erzählung eine episodische Struktur, in der sich Stride Schritt für Schritt seinem Ziel nähert, ohne dass der Ausgang vorweggenommen wird. Die Besetzung mit Randolph Scott als moralisch gefestigtem Rächer und Lee Marvin als schillernder Gegenfigur setzt auf einen klaren Kontrast zweier Charaktertypen, wie er im Genre häufig als Motor für Spannung dient.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dessen, was das Genre zu bieten hat. Seit der Entstehung 1956 sind mittlerweile 69 Jahre vergangen, was ihn in die Frühphase der Beteiligten und in eine Zeit einordnet, in der der klassische amerikanische Western seine prägenden Formen entwickelte. Innerhalb dieses Kontextes steht er als Beispiel für den erzählerisch reduzierten, figurenzentrierten Western jener Jahre.
Bilder








Besetzung & Stab
- Randolph Scott als Ben Stride
- Gail Russell als Annie Greer
- Lee Marvin als Bill Masters
- Walter Reed als John Greer
- John Larch als Payte Bodeen
- Don 'Red' Barry als Clete
- Fred Graham als Henchman
- John Beradino als Clint
- John Phillips als Jed
- Chuck Roberson als Mason
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Verfügbarkeit
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