Der Onkel vom Mars (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Donald Petrie |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie, Science Fiction |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-02-11 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 65.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 36.850.101 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (367 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tim O'Hara ist Fernsehreporter und hat große Ambitionen. Als er zufällig auf einen Marsianer stößt, dessen Raumschiff versehentlich auf der Erde abgestürzt ist, glaubt er an den Durchbruch seiner Karriere. Die Enthüllung eines echten Außerirdischen könnte ihm den Pulitzer-Preis einbringen, so jedenfalls seine Rechnung.
Der Marsianer hat allerdings eigene Pläne. Er nimmt menschliche Gestalt an und gibt sich als Tims Onkel Martin aus. Jeder Versuch des Reporters, die Wahrheit ans Licht zu bringen, wird von dem einfallsreichen Besucher geschickt vereitelt. Aus dem Jäger und seiner Beute wird nach und nach ein ungleiches Gespann, denn der Außerirdische hat ein dringendes Anliegen: Sein beschädigtes Schiff muss wieder flott werden, damit er zurück zum Mars kann.
Entstehungsgeschichte
Unter der Leitung von Donald Petrie entstand die Komödie, die 1999 erschien und im Englischen „My Favorite Martian“ heißt. Christopher Lloyd, Jeff Daniels, Elizabeth Hurley und Daryl Hannah gehören zur Besetzung. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben, was ihn als Unterhaltung für Familien mit jüngeren Kindern ausweist.
Hinter den Kulissen
Komödie, Familienfilm und Science-Fiction ergeben eine klare Stoßrichtung: Das Außerirdische dient hier nicht der Bedrohung, sondern dem Spaß. Ein Wesen vom Mars, das sich als Verwandter tarnt, erzeugt Verwechslungen und Missgeschicke fast von allein. Die Tarnung als Onkel verlagert das Fremde mitten in den Familienkreis und macht es zugleich harmlos.
Die Geschichte ist als Duell angelegt, in dem der vermeintlich überlegene Mensch ständig ausgetrickst wird. Tims Ehrgeiz ist dabei die eigentliche Schwäche der Figur, denn sein Wunsch nach Ruhm macht ihn blind für das, was der Besucher braucht. Der Weg von der Jagd auf eine Sensation hin zur Zusammenarbeit folgt einem vertrauten Muster des Familienkinos, in dem Egoismus langsam in Hilfsbereitschaft umschlägt.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 5,7 von 10 aus einigen hundert Stimmen deutet auf ein zurückhaltendes Echo. Das Publikum hat die Mischung aus Situationskomik und Science-Fiction offenbar nur mäßig überzeugt. Seit dem Erscheinen sind 27 Jahre vergangen. Unter den Familienkomödien mit Außerirdischen gehört der Film eher zum Mittelfeld als zu den herausragenden Beispielen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christopher Lloyd als Uncle Martin
- Jeff Daniels als Tim O'Hara
- Elizabeth Hurley als Brace Channing
- Daryl Hannah als Lizzie
- Wallace Shawn als Coleye
- Christine Ebersole als Mrs. Brown
- Michael Lerner als Mr. Channing
- Ray Walston als Armitan
- Shelley Malil als Felix
- Jeremy Hotz als Billy
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Verfügbarkeit
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