Der Meister und Margarita (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Михаил Локшин |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 157 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-01-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 28.013.812 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (168 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Moskau der 1930er Jahre gerät ein junger Schriftsteller in eine Krise, die sein ganzes Leben aus der Bahn wirft: Sein Theaterstück, das Christus zu menschlich zeichnet, wird zensiert und von der Kritik zerrissen. Isoliert und verzweifelt findet er Halt in der Begegnung mit Margherita, einer verheirateten Frau, mit der ihn eine leidenschaftliche, verbotene Liebe verbindet. Aus dieser Beziehung entsteht ein neuer Roman, in dem der Teufel selbst, Woland, in Moskau auftaucht – begleitet von einer Gruppe grotesker, schillernder Gestalten. Mit Ironie und Grausamkeit bringt Woland die bestehende Ordnung ins Wanken, verteilt Rache für erlittenes Unrecht und lässt die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion zunehmend verschwimmen. Ob Liebe und Gerechtigkeit am Ende Bestand haben, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2024 unter der Regie von Michail Lokschin. Zu den Darstellern zählen August Diehl, Julia Snigir, Jewgeni Zyganow und Claes Bang. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Fantasy und Drama erlaubt es der Geschichte, zwei Ebenen parallel zu führen: das reale, von Zensur und Repression geprägte Moskau und die surreale Welt des Romans, den der Protagonist schreibt. Diese Doppelstruktur – Leben und Werk, Realität und Fiktion – ist bereits in der Anlage des Stoffes verankert und erklärt, warum die Erzählung immer wieder zwischen beiden Ebenen wechselt, ohne klare Trennlinien zu ziehen. Die Besetzung mit Schauspielern unterschiedlicher Herkunft – deutsch, russisch, dänisch – spiegelt die internationale Ausrichtung des Projekts, ohne dass sich daraus weitere Rückschlüsse ziehen lassen. Die zentrale Figur des Woland als Motor von Chaos und Vergeltung setzt einen Erzählmodus, in dem gesellschaftliche Kritik in fantastische Bilder übersetzt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis steht der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Da er 2024 erschienen ist, liegt noch keine längere zeitliche Distanz vor, aus der sich eine gefestigte Einordnung ableiten ließe. Innerhalb der Kombination aus Fantasy und Drama reiht er sich in eine Reihe von Werken ein, die historische Repression mit einer surrealen, teuflischen Gegenwelt kontrastieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- August Diehl als Woland
- Yuliya Snigir als Margarita
- Evgeny Tsyganov als Master
- Claes Bang als Pontius Pilate
- Yuri Kolokolnikov als Korovyev
- Aleksey Guskov als Maygel
- Aleksey Rozin als Azazello
- Aleksandr Yatsenko als Aloysius
- Yevgeni Knyazev als Berlioz
- Danil Steklov als Bezdomniy
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Verfügbarkeit
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