Der Mann mit den zwei Gehirnen (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carl Reiner |
|---|---|
| Genre | Komödie, Science Fiction, Liebesfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-06-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (502 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der beste Gehirnchirurg der Welt hat eine neue Operationsmethode erfunden, die Schraubverschluss-Technik für den Schädel. Privat geht es ihm weniger gut: Der Tod seiner Frau lastet noch immer auf ihm. Auf dem Heimweg, in Gedanken bei der Verstorbenen, fährt er eine Frau an. Er rettet sie mit einer Operation, und die beiden heiraten. Dolores allerdings verweigert ihrem frischgebackenen Ehemann die Hochzeitsnacht. Sie hofft, dass er bald das Zeitliche segnet und sie sein Vermögen erbt.
Auf der Hochzeitsreise nach Wien trifft der Chirurg einen Kollegen, der in seinem Labor eine große Zahl von Gehirnen aufbewahrt. In eines dieser Gehirne verliebt sich der Doktor. Das Problem: Das Gehirn verliert rasch an Qualität, und er braucht dringend einen Körper dafür.
Entstehungsgeschichte
Carl Reiner inszenierte die Komödie, die 1983 erschien. Steve Martin führt die Besetzung an, neben ihm stehen Kathleen Turner, David Warner und Paul Benedict vor der Kamera. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie, Science Fiction und Liebesfilm: Die Genrezuordnung nimmt die Absurdität der Prämisse ernst und ordnet sie zugleich ein. Die Science Fiction steckt in der Chirurgie und in der Vorstellung, ein Gehirn ohne Körper könne ein Gegenüber sein; der Liebesfilm nimmt genau diese Vorstellung beim Wort. Die Komik entsteht aus der Verkehrung eines Ehedramas: Der Mann liebt, die Frau wartet auf sein Erbe, und die wahre Zuneigung gilt schließlich einem Organ ohne Körper. Die Anlage arbeitet mit dem Kontrast zwischen dem hochbegabten Fachmann und dem gefühlsmäßig hilflosen Witwer, der nach dem Verlust seiner Frau die Nähe an unwahrscheinlichen Orten sucht. Dass der Titel die zwei Gehirne benennt, kündigt an, worauf die Geschichte zuläuft.
Einordnung & Wirkung
6,2 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen: ein Ergebnis im Mittelfeld. Der Film ist 43 Jahre alt, seine Prämisse ist an keiner Wahrscheinlichkeit zu messen und deshalb kaum zu datieren. Innerhalb der Komödie gehört der Titel zu den Vertretern, die ein anderes Genre, hier die Science Fiction, als Spielmaterial für Albernheit nutzen; die Bewertung deutet auf ein Publikum, das mitgeht, ohne restlos überzeugt zu sein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Martin als Dr. Michael Hfuhruhurr
- Kathleen Turner als Dolores Benedict
- David Warner als Dr. Alfred Necessiter
- Paul Benedict als Butler
- Richard Brestoff als Dr. Pasteur
- James Cromwell als Realtor
- George Furth als Timon
- Peter Hobbs als Dr. Brandon
- Earl Boen als Dr. Felix Conrad
- Bernie Hern als Gun Seller
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Verfügbarkeit
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