Der Mann, der lacht (1928)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Leni |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Horror |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1928-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (230 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England im Jahr 1690: Der kleine Gwynplaine ist der Sohn eines Adligen, der König James II. verraten haben soll. Der Monarch laesst den Vater hinrichten und gibt einem Chirurgen namens Dr. Hardquannone den Auftrag, das Gesicht des Jungen zu entstellen, sodass dieser fuer immer wie lachend aussieht. Verlassen irrt Gwynplaine durch einen Schneesturm und trifft dort auf die blinde, ausgesetzte Dea. Ein Mann namens Ursus nimmt beide Kinder auf. Jahre spaeter liebt der erwachsene Gwynplaine Dea, haelt sich aber wegen seines entstellten Gesichts fuer unwuerdig, sie zu heiraten. Zu dritt bestreiten sie ihren Lebensunterhalt mit Auftritten, bei denen das Publikum vor allem von Gwynplaines Entstellung fasziniert ist.
Entstehungsgeschichte
"Der Mann, der lacht" entstand 1928 unter der Regie von Paul Leni. In den Hauptrollen sind Conrad Veidt, Mary Philbin, Cesare Gravina und Brandon Hurst zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Liebesfilm und Horror ergibt sich unmittelbar aus dem Stoff: Eine Kindheitstragoedie mit koeniglicher Willkuer, eine Liebesgeschichte zwischen zwei Aussenseitern und ein Element des Schreckens, das aus einem entstellten Gesicht selbst erwaechst, das dauerhaft ein Grinsen zeigt, ohne dass dahinter Freude steckt. Die Anlage der Geschichte, in der Gwynplaines Aeusseres zugleich Broterwerb und Fluch ist, macht die Zurschaustellung von Andersartigkeit zum zentralen Motiv, ohne dass es einer weiteren Erklaerung braucht. Auch die Randfiguren Ursus und die blinde Dea sind so angelegt, dass sie den Blick auf Gwynplaine steuern: Dea kann sein Gesicht nicht sehen, das Publikum in der Geschichte sieht kaum etwas anderes.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis gehoert der Titel zu jenen Werken des spaeten Stummfilms, die heute nur von einem kleineren, aber offenbar zustimmenden Publikum bewertet werden. Fast einhundert Jahre nach seiner Entstehung steht er innerhalb der fruehen Verbindung von Melodram und Horrorelementen, die zu dieser Zeit im Kino noch selten so eng verzahnt wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Conrad Veidt als Gwynplaine / Lord Clancharlie
- Mary Philbin als Dea
- Cesare Gravina als Ursus
- Brandon Hurst als Barkilphedro
- Olga Baclanova als Duchess Josiana
- Sam De Grasse als King James II
- Stuart Holmes als Lord Dirry-Moir
- Josephine Crowell als Queen Anne
- Julius Molnar als Young Gwynplaine
- Károly Huszár als Innkeeper
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Verfügbarkeit
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