Der Krieger und die Kaiserin (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tom Tykwer |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-10-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sissi arbeitet als Krankenschwester in einer psychiatrischen Einrichtung in Wuppertal. Als ein Unfall sie in Lebensgefahr bringt, ist es Bodo, ein ehemaliger Soldat auf der Flucht vor sich selbst, der ihr das Leben rettet – und danach spurlos verschwindet. Sissi macht sich auf die Suche nach ihm und erwidert die Rettung auf ihre eigene Weise. Aus der zufälligen Begegnung entwickelt sich eine Geschichte, die immer wieder die Frage stellt, wie viel von dem, was zwei Menschen zueinanderführt, Zufall ist und wie viel Bestimmung.
Entstehungsgeschichte
„Der Krieger und die Kaiserin“ entstand im Jahr 2000 unter der Regie von Tom Tykwer. In den Hauptrollen sind Franka Potente und Benno Fürmann zu sehen, an ihrer Seite spielen Joachim Król und Lars Rudolph. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet die Genres Liebesfilm und Drama.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Melodram, Actionfilm und existenzieller Fabel zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein gewaltsamer Rettungsakt steht am Anfang einer Liebesgeschichte, die sich nicht linear entfaltet, sondern in Wendungen und Doppelungen erzählt wird, bis hin zu einer Aufspaltung der Figuren gegen Ende. Die Beharrlichkeit der weiblichen Hauptfigur treibt die Handlung an, während die männliche Figur zunächst nur reagiert und sich entzieht. Diese Anlage macht deutlich, dass es dem Film weniger um äußere Ereignisse als um die innere Bewegung zwischen Zufall und Schicksal geht, um Verlust und die Möglichkeit einer Art Wiederauferstehung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden oberen Mittelfeld seines Genres. Seit seiner Entstehung sind mittlerweile 25 Jahre vergangen, eine Zeitspanne, die ihn deutlich von aktuellen Liebesfilmen abhebt und ihn eher als eigenständigen Beitrag zum deutschen Drama der Jahrtausendwende erscheinen lässt. Die physische, fast hypnotische Spielweise der Darstellerinnen und Darsteller sowie die bewusste Nähe zum Kitsch geben dem Film ein Profil, das sich von konventionellen Liebesgeschichten abhebt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Franka Potente als Simone 'Sissi' Schmidt
- Benno Fürmann als Bodo Riemer
- Joachim Król als Walter Riemer
- Lars Rudolph als Steini
- Ludger Pistor als Werner Dürr
- Jürgen Tarrach als Schmatt
- Natja Brunckhorst als Meike
- Marita Breuer als Sissis Mutter
- Melchior Derouet als Otto
- Christa Fast als Sigrun
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Verfügbarkeit
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