Der Junge und die Welt (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alê Abreu |
|---|---|
| Genre | Animation, Fantasy, Abenteuer, Familie |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-01-17 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 121.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (263 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein kleiner Junge lebt ein beschauliches Leben, bis sein Vater eines Tages fortgeht, um anderswo Arbeit zu suchen. Zurück bleiben er und seine Mutter, und mit dem Vater verschwindet auch die idyllische Welt, die der Junge bis dahin kannte. Die Ruhelosigkeit lässt ihn schließlich nicht mehr los, und er macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Vater. Diese Reise führt ihn mitten hinein in die Welt der Erwachsenen, die sich durch seine kindliche Wahrnehmung in mechanische Tiere und seltsame Kreaturen verwandelt. Wie diese Suche endet, sei hier nicht verraten.
Entstehungsgeschichte
„Der Junge und die Welt“, im Original „Boy & the World“, entstand 2014 unter der Regie von Alê Abreu. Der Animationsfilm ist ab 0 Jahren freigegeben und wird von den Stimmen von Vinicius Garcia, Lu Horta, Marco Aurélio Campos und Felipe Zilse getragen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation, Fantasy, Abenteuer und Familie deutet auf eine Erzählung hin, die sich bewusst kindlicher Bildsprache bedient, um große, ernste Themen zu verhandeln. Dass die Welt der Erwachsenen aus der Perspektive des Jungen zu mechanischen Tieren und fremdartigen Wesen wird, zeigt, wie stark die Erzählform an die Wahrnehmung eines Kindes gebunden ist. Die Beschreibung als zugleich feenhaft und düster verweist auf einen Kontrast zwischen kindlicher Fantasie und der Härte der geschilderten Realität – die Trennung einer Familie durch Arbeitsmigration. Für ein Familienpublikum freigegeben, verzichtet der Film damit offenbar nicht auf ernsthafte gesellschaftliche Untertöne, sondern verpackt sie in eine für Kinder zugängliche Form.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zeichnet sich ein positives, aber statistisch schmales Meinungsbild ab. Zehn Jahre nach seinem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel dafür, wie sich Animation nicht ausschließlich an ein junges Publikum richten muss, sondern innerhalb des Genres auch komplexere, gesellschaftlich verankerte Themen aufgreifen kann, ohne dabei die Zugänglichkeit einer Familiengeschichte zu verlieren.
Bilder






Besetzung & Stab
- Vinicius Garcia als Kid (voice)
- Lu Horta als Mother (voice)
- Marco Aurélio Campos als Father (voice)
- Felipe Zilse als Young Boy (voice)
- Alê Abreu als Old Man (voice)
- Cassius Romero als Dog (voice)
- Nestor Chiesse als Colonel (voice)
- Alfredo Rollo als News Anchor (voice)
- Patrícia Pichamone als News Anchor (voice)
- Melissa Garcia als (voice)
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.