Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Felix Herngren |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.250.000 $ |
| Einspielergebnis | 51.167.572 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.038 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Allan Karlsson hat Geburtstag, seinen hundertsten. Statt sich auf die geplante Feier zu freuen, verschwindet er kurzerhand aus dem Altersheim und macht sich in Pantoffeln auf den Weg zum örtlichen Busbahnhof. Raus aus der Langeweile, hinein in etwas Neues. Auf seiner Reise kommt er zu einem beträchtlichen Vermögen, findet Freunde und trifft auf Gauner, Ganoven und Kriminelle, bevor er sich mit der Elefantendame Sonja Richtung Indonesien aufmacht. Sonderlich beeindruckt ist er davon nicht: Er hat die zurückliegenden 100 Jahre damit zugebracht, das politische Geschehen der Welt unbeabsichtigt durcheinanderzubringen. Wohin ihn diese Reise am Ende führt, bleibt eine Frage, die sich unterwegs immer wieder neu stellt.
Entstehungsgeschichte
Felix Herngren inszenierte den Film, der 2013 herauskam. Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, David Wiberg und Mia Skäringer gehören zur Besetzung, die damit auf vier tragende Rollen zugeschnitten ist. Eine Freigabe ab zwölf Jahren zeigt an, dass die Erzählung mit derben Zuspitzungen arbeitet, sie aber komödiantisch abfängt.
Hinter den Kulissen
Abenteuer, Komödie und Drama beschreiben eine Anlage auf zwei Ebenen. Die Gegenwart liefert eine Flucht mit Verfolgung, unverhofftem Vermögen und einer Reihe von Zufallsbekanntschaften, die Vergangenheit eine Lebensbilanz von hundert Jahren. Beide Stränge treffen sich in einer Hauptfigur, die alles gleichermaßen gelassen hinnimmt — die Komik entsteht aus dem Missverhältnis zwischen der Größe der Ereignisse und der Ruhe dessen, der sie erlebt. Dass die Weltgeschichte hier unbeabsichtigt beeinflusst wird, verkehrt die Vorstellung vom Menschen, der sein Schicksal lenkt, ins Gegenteil. Das Dramatische liegt weniger im Erlebten als in dem, was der Rückblick über ein ganzes Leben sichtbar macht. Die Elefantendame Sonja steht dabei für die Bereitschaft der Erzählung, jede Übertreibung ohne Erklärung stehen zu lassen.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ergibt ein freundliches Urteil im oberen Mittelfeld. Die Stimmenzahl ist überschaubar und trägt kein weitreichendes Fazit; sie zeigt eher ein interessiertes als ein sehr breites Publikum an. 13 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als skandinavisch geprägte Schelmenkomödie einordnen, die episodisches Erzählen mit trockenem Humor verbindet und ihre Hauptfigur nie zum Kommentator ihrer eigenen Geschichte macht.
Bilder





Besetzung & Stab
- Robert Gustafsson als Allan Karlsson
- Iwar Wiklander als Julius
- David Wiberg als Benny
- Mia Skäringer als Gunilla
- Jens Hultén als Gunnar "Gäddan" Gärdin
- Sven Lönn als Hans "Hinken" Claesson
- Bianca Cruzeiro als Caracas
- Alan Ford als Pim
- Simon Säppenen als Bulten
- Kerry Shale als Harry S Truman
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Verfügbarkeit
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