Der Grüffelo (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jakob Schuh |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, TV-Film |
| Laufzeit | 27 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (355 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der große Wald ist kein harmloser Ort, schon gar nicht für eine kleine Maus, die dort ganz allein unterwegs ist. Auf ihrem Weg begegnet sie nacheinander drei Tieren, die sie jeweils überaus freundlich zu sich bitten. Der Fuchs lockt mit Götterspeise, die Eule mit einer Einladung zum Tee, die Schlange mit einem Schlangen-Mäuse-Fest. Hinter jeder dieser Gesten steckt dieselbe Absicht: Die Maus soll nicht Gast, sondern Mahlzeit sein.
Einen starken Freund, der sie beschützen könnte, hat die Maus nicht. Also erfindet sie sich einen. Wer ihr zu nahe kommt, dem droht sie mit dem schrecklichen Grüffelo, einem Ungeheuer, das nur in ihrem Kopf existiert. Sie verlässt sich darauf, dass es Grüffelos gar nicht gibt. Ob diese Rechnung bis zum Schluss aufgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Jakob Schuh inszenierte den Animationsfilm, der 2009 als Fernsehproduktion herauskam und im Englischen „The Gruffalo“ heißt. Ihre Stimmen leihen den Figuren unter anderem Helena Bonham Carter, Rob Brydon, Robbie Coltrane und James Corden. Dass gerade vier Namen die Besetzung prägen, passt zu einer Geschichte, die mit einer überschaubaren Zahl an Begegnungen auskommt.
Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung. Damit steht er auch den jüngsten Zuschauern offen, und die Anlage der Handlung ist erkennbar auf dieses Publikum zugeschnitten.
Hinter den Kulissen
Animation, Familienfilm und Fernsehformat greifen hier ineinander. Die Kombination deutet auf einen Titel, der für das gemeinsame Anschauen gedacht ist, bei dem Kinder und Erwachsene gleichermaßen etwas finden.
Auffällig ist die Bauweise der Geschichte. Sie folgt einem klaren Muster aus Wiederholung und Steigerung: dieselbe Situation, drei verschiedene Räuber, dieselbe Ausrede. Solche Strukturen machen eine Handlung für junge Zuschauer vorhersehbar im besten Sinn, weil sie das nächste Kapitel schon ahnen und dennoch gespannt bleiben. Im Kern geht es um List statt Kraft. Das kleinste Tier im Wald setzt keine Muskeln ein, sondern Fantasie, und genau daraus bezieht die Erzählung ihren Witz. Zugleich spielt sie mit der Frage, wie weit eine Erfindung trägt, wenn die Wirklichkeit mitzureden beginnt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 Punkten liegt der Film klar im positiven Bereich. Die Bewertung stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine solide, wenn auch nicht übermäßig breite Grundlage. Seit der Erstausstrahlung sind 17 Jahre vergangen; die schlichte Grundidee kommt ohne zeitgebundene Bezüge aus.
Innerhalb der Familienanimation gehört der Titel zu jenen Werken, die auf Reduktion setzen: wenige Figuren, ein überschaubarer Schauplatz und eine Pointe, die sich aus der Figurenkonstellation selbst ergibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Helena Bonham Carter als Mother Squirrel (voice)
- Rob Brydon als Snake (voice)
- Robbie Coltrane als The Gruffalo (voice)
- James Corden als Mouse (voice)
- John Hurt als Owl (voice)
- Tom Wilkinson als Fox (voice)
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Verfügbarkeit
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