Der Glöckner von Notre Dame (1923)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wallace Worsley |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Horror |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1923-09-06 |
| Budget | 1.250.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Paris des 15. Jahrhunderts tanzt die Zigeunerin Esmeralda vor der Kathedrale Notre-Dame und zieht damit die Blicke der Menge auf sich. Auch Jehan, der Bruder des Archidiakons, ist von ihrer Schönheit überwältigt und plant mit Hilfe des Glöckners Quasimodo, sie zu entführen. Der Anschlag scheitert, weil eine Wachtruppe unter Phoebus de Châteaupers eingreift und Esmeralda rettet. Phoebus selbst ist von der jungen Frau angetan, obwohl er mit Fleur-de-Lys verlobt ist, und lädt sie in ein Wirtshaus ein. Esmeralda kann entkommen, doch Quasimodo wird gefasst und öffentlich ausgepeitscht. Als er nach Wasser verlangt, ist es ausgerechnet Esmeralda, die ihm zu trinken gibt – ohne zu wissen, dass er heimlich in sie verliebt ist. Als Phoebus sich heimlich mit der Gitane trifft, wird er von dem eifersüchtigen Jehan mit einem Messer angegriffen, der dem Paar gefolgt ist.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1923 unter der Regie von Wallace Worsley. In den Hauptrollen sind Lon Chaney, Patsy Ruth Miller, Norman Kerry und Kate Lester zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm, Drama und Horror deutet auf eine Geschichte, in der Zuneigung, Eifersucht und körperliche Andersartigkeit eng miteinander verwoben sind. Dass Quasimodo Esmeralda heimlich liebt, während sie ihn nur aus Mitleid unterstützt, verweist auf ein Gefälle zwischen äußerer Erscheinung und innerer Zuneigung, das der Geschichte ihre Spannung gibt. Die Verstrickung mehrerer Männer – Jehan, Phoebus und Quasimodo – um dieselbe Frau baut ein Beziehungsgeflecht auf, das Eifersucht und Gewalt als treibende Kräfte nahelegt, ohne dass der Ausgang bereits feststeht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Bewertungsskala, was angesichts des Alters von über hundert Jahren auf eine kleine, aber beständige Zahl an Zuschauern hindeutet, die sich mit dem Stoff auseinandersetzen. Als frühe Verfilmung des Stoffes im Stummfilmzeitalter steht er am Beginn einer langen Reihe von Adaptionen und wird in seiner Zeit als Beispiel für die Verbindung von Melodram und düsterer Atmosphäre wahrgenommen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lon Chaney als Quasimodo
- Patsy Ruth Miller als Esmeralda
- Norman Kerry als Phoebus de Chateaupers
- Kate Lester als Madame de Condelaurier
- Winifred Bryson als Fleur de Lys
- Nigel De Brulier als Don Claudio
- Brandon Hurst als Jehan
- Ernest Torrence als Clopin
- Tully Marshall als El Rey Luis XI
- Harry von Meter als Mons. Neufchatel
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