Der Geschmack von grünem Tee über Reis (1952)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yasujirō Ozu |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1952-10-01 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (108 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Angestellter eines großen Tokioter Betriebes gerät bei einem Ausflug mit Kollegen in die Nähe einer jungen Frau, mit der er schließlich eine Nacht verbringt. Als seine Ehefrau von diesem Seitensprung erfährt, verlässt sie ihn. Der Mann reagiert darauf, indem er ein Angebot annimmt, das ihn in eine Filiale außerhalb Tokios führt. Damit endet die Geschichte an einem Punkt des Aufbruchs, dessen weitere Entwicklung offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1952 unter der Regie von Yasujirō Ozu. In den Hauptrollen sind Sabu Shiri (佐分利信), Michiyo Kogure (木暮実千代), Kōji Tsuruta und Chikage Awashima (淡島千景) besetzt. Es handelt sich um ein Drama, eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist als reines Ehedrama angelegt, ohne Nebenhandlungen, die vom eigentlichen Konflikt ablenken: ein Seitensprung, eine Reaktion darauf, eine berufliche Konsequenz. Die Beschränkung auf wenige Figuren und einen klaren Handlungsstrang deutet auf eine Erzählweise, die weniger auf äußere Dramatik als auf die stillen Verschiebungen im Verhältnis zwischen den Beteiligten setzt. Dass der Film mit der beruflichen Entscheidung des Mannes endet und nicht mit einer Versöhnung oder endgültigen Trennung, verweist auf ein Interesse an Übergängen statt an eindeutigen Auflösungen. Die Einordnung als Drama ohne weitere Genrezusätze passt zu diesem zurückgenommenen, auf Beziehungen konzentrierten Erzählansatz.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 aus einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zählt der Film zu den solide bewerteten, aber im Verhältnis zur Bekanntheit japanischer Nachkriegsdramen eher selten bewerteten Titeln. Seit der Entstehung 1952 sind mehr als siebzig Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit stellt, aus der vergleichsweise wenige Werke ein so breites zeitgenössisches Publikum im Bewertungssystem erreicht haben. Innerhalb des Dramagenres steht er damit als kleiner, aber konstant positiv aufgenommener Titel da, dessen Wirkung sich vor allem aus der ruhigen, alltagsnahen Betrachtung eines ehelichen Konflikts speist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Shin Saburi als Mokichi Satake
- Michiyo Kogure als Taeko Satake
- Koji Tsuruta als Noboru Okada
- Chikage Awashima als Aya Amamiya
- Keiko Tsushima als Setsuko Yamauchi
- Eijirō Yanagi als Yamauchi
- Kuniko Miyake als Chizu Yamauchi
- Kōji Shitara als Koji Yamauchi
- Chishū Ryū als Sadao Hirayama
- Yūko Mochizuki als Shige
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Verfügbarkeit
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