Der Geograf, der den Globus austrank (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alexandr Veledinsky |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-07-26 |
| Einspielergebnis | 4.037.782 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (130 Stimmen) |
Worum es geht
Victor Sluzhkin kehrt in seine Heimatstadt Perm im Ural zurück und nimmt eine Stelle als Geografielehrer an einer weiterführenden Schule an. Der Alltag zwischen Klassenzimmer und Flaschenhals macht ihm zu schaffen: Er verliert sich in Wodka, in einer Zuneigung zu einer jungen Schülerin, die ihn aus der Bahn zu werfen droht, und im täglichen Ringen mit pubertierenden Jugendlichen, die ihn schnell nur noch "Geograf" nennen. Als Ausweg aus der zermürbenden Enge der russischen Provinz organisiert er eine Rafting-Tour in den Ural mit einer Gruppe abenteuerlustiger Schüler. Die raue Natur konfrontiert ihn mit unerwarteten Gefahren und stellt ihn vor die Frage, wer er eigentlich ist und wofür er steht.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2013 unter der Regie von Alexandr Veledinsky. In den Hauptrollen sind Konstantin Chabenski, Jelena Ljadowa, Alexander Robak und Agrippina Steklowa zu sehen. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Schon die Anlage der Geschichte – ein Lehrer, der zwischen Klassenzimmer und Wildwasser pendelt – macht deutlich, dass es hier weniger um Pädagogik im klassischen Sinn geht als um einen Mann, der an seiner eigenen Lebenssituation zerbricht. Die Kombination aus Alltagsdrama und Natur-Reise verleiht der Geschichte zwei gegensätzliche Räume: die erstickende Enge der Provinzstadt und die offene, aber unberechenbare Weite des Urals. Dass die Handlung eine Schülerin als Objekt der Zuneigung des Lehrers einführt, deutet auf ein Drama an, das moralische Grauzonen und persönliche Verstrickungen nicht scheut, sondern sie zum Kern der Erzählung macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von rund 130 Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen ließe. Seit der Entstehung 2013 sind mehr als zehn Jahre vergangen, der Film bleibt damit ein Beispiel für ein zeitgenössisches russisches Charakterdrama, das seine Wirkung eher aus der psychologischen Zuspitzung einer Einzelfigur zieht als aus einer breit angelegten Erzählung.
Bilder




Besetzung & Stab
- Konstantin Khabenskiy als Viktor Sluzhkin
- Elena Lyadova als Nadya
- Aleksandr Robak als Budkin
- Agrippina Steklova als Roza Borisovna
- Andrey Prytkov als Gradusov
- Anfisa Chernykh als Masha
- Evgeniya Kregzhde als Sashenka
- Alla Mezentseva
- Evgenia Brik als Kira
- Anna Ukolova als Branch
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.