Der Gejagte - Ritter der Nacht (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | André Hunebelle |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Historie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-11-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (106 Stimmen) |
Worum es geht
Herzog Philippe de Nevers gilt als einflussreicher, geachteter Mann, verheiratet mit der schönen Aurore. Sein Rivale Philippe de Gonzague hasst ihn so sehr, dass er einen Anschlag auf ihn organisiert. Als die Schergen des Gegners zuschlagen, ist Nevers in Begleitung seines Freundes Henri de Lagardère, doch beide sind hoffnungslos in der Unterzahl. Lagardère kann den Herzog nicht retten, muss fliehen und die kleine Tochter des Ermordeten in Sicherheit bringen. Zusammen mit seinem alten Weggefährten Passepoil zieht er das Mädchen in Spanien auf, während er immer wieder nach Frankreich zurückkehrt, um die Mörder seines Freundes einen nach dem anderen aufzuspüren und zur Rechenschaft zu ziehen. Am Ende bleibt nur noch der Mann übrig, der die Fäden gezogen hat – und Lagardère erkennt, dass es Philippe de Gonzague selbst ist, nach dem er sucht.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1959 unter der Regie von André Hunebelle. In den Hauptrollen sind Jean Marais, Bourvil, Sabina Sesselmann und François Chaumette zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Abenteuer- und Historienfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: ein Mord aus persönlichem Hass, eine über Jahre gespannte Racheschwurhandlung und ein Held, der eine fremde Tochter aufzieht, während er gleichzeitig Jagd auf die Verantwortlichen macht. Diese Konstruktion verbindet Schwertkampf und Verfolgung mit einer familiären, fast ziehväterlichen Dimension, die dem reinen Rachestoff eine zusätzliche emotionale Ebene gibt. Dass die Auflösung erst am Ende die Identität des Drahtziehers offenbart, deutet auf eine Erzählweise hin, die auf Spannung durch verzögerte Erkenntnis setzt statt auf offene Konfrontation von Beginn an.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Genrearbeit einordnen. Seit seiner Entstehung 1959 liegen inzwischen weit mehr als sechs Jahrzehnte, was ihn klar in die frühe Phase des historischen Abenteuerkinos französischer Prägung einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er für eine Erzählform, die auf klassische Motive wie Verrat, Rache und Wiedergutmachung setzt, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben Rückschlüsse auf eine besondere Stellung innerhalb des Genres ziehen ließen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Jean Marais als Henri de Lagardère
- Bourvil als Passepoil
- Sabine Sesselmann als Aurore de Nevers / Isabelle de Caylus
- François Chaumette als Philippe de Gonzague
- Jean Le Poulain als Peyrolles
- Hubert Noël als Philippe de Nevers
- Paulette Dubost als Dame Marthe
- Edmond Beauchamp als Don Miguel
- Alexandre Rignault als Innkeeper
- Paul Cambo als Philippe d'Orléans
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Verfügbarkeit
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