Der geheime Roman des Monsieur Pick (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rémi Bezançon |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-03-06 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (490 Stimmen) |
Worum es geht
Auf einer Insel in der Bretagne gibt es eine Bibliothek der zurückgewiesenen Bücher, in der abgelehnte Manuskripte aufbewahrt werden. Die junge Verlegerin Daphné entdeckt dort ein großartiges Manuskript und beschließt, es zu veröffentlichen. Der Roman wird sofort zum Bestseller.
Nur der Autor passt nicht ins Bild. Henri Pick war ein bretonischer Pizzabäcker und ist seit zwei Jahren tot. Seine Witwe kann sich nicht erinnern, ihn jemals schreiben gesehen zu haben, abgesehen vom Einkaufszettel. Der bekannte Literaturkritiker Jean-Michel ist überzeugt, dass hier Betrüger am Werk sind, und macht es sich zur Aufgabe, den wahren Verfasser ans Tageslicht zu bringen. Für ihn geht es um nichts weniger als die Verteidigung der Literatur. Zwischen Pizzateig und Paradoxa begibt er sich auf Spurensuche, doch sein Eifer bleibt nicht ohne Folgen.
Entstehungsgeschichte
Rémi Bezançon inszenierte den Film, der 2019 erschienen ist. Fabrice Luchini und Camille Cottin führen die Besetzung an, Alice Isaaz und Bastien Bouillon ergänzen sie. Der englische Titel „The Mystery of Henri Pick“ stellt das Rätsel in den Vordergrund, die deutsche Fassung „Der geheime Roman des Monsieur Pick“ den Roman. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie sind die beiden Genres. Die Komödie entsteht aus der Figur des Kritikers, der sich mit detektivischem Ernst in einen Fall verbeißt, den die meisten für erledigt halten, und aus dem Kontrast zwischen Pariser Literaturbetrieb und bretonischer Pizzeria. Das Drama liegt in den Folgen seiner Ermittlungen, die nicht nur ihn selbst treffen.
Die Erzählform ist die einer literarischen Detektivgeschichte: Statt eines Verbrechens steht ein Manuskript im Mittelpunkt, statt eines Täters ein Autor. Die Frage, wer ein Buch geschrieben hat, wird hier so ernst genommen wie anderswo die Frage nach einem Mörder.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten liegt die Bewertung über der Mitte der Skala, bei wenigen hundert Stimmen. Das deutet auf ein freundlich gestimmtes, aber überschaubares Publikum hin. Sieben Jahre nach dem Erscheinen steht der Film innerhalb der Komödie für die Spielart, die ihren Humor aus dem Literaturbetrieb bezieht und dabei die Frage stellt, wem ein Text eigentlich gehört.
Bilder








Besetzung & Stab
- Fabrice Luchini als Jean Michel Rouche
- Camille Cottin als Joséphine Pick
- Alice Isaaz als Daphné Despero
- Bastien Bouillon als Fred Koskas
- Philypa Phoenix als Wendy Bellamy
- Louis Descols als Vicomte d'Archiac
- Josiane Stoléru als Madeleine Pick
- Astrid Whettnall als Inès de Crécy
- Hanna Schygulla als Ludmila Blavitsky
- Marie-Christine Orry als Magali Roze, la bibliothécaire
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Verfügbarkeit
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