Der ganz große Traum (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sebastian Grobler |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-02-24 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 6.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.373.312 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (119 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Braunschweig im Jahr 1874: Konrad Koch tritt am Martino-Katharineum eine Stelle als Englischlehrer an und merkt rasch, dass er mit konventionellem Unterricht bei seinen Schülern nicht durchdringt. Aus einem längeren Aufenthalt in England hat er nicht nur Sprachkenntnisse mitgebracht, sondern auch ein Spiel, das hierzulande noch niemand kennt: Fußball. Koch setzt die neue Sportart ein, um seine Schüler zu erreichen, und hat damit Erfolg. Doch der unorthodoxe Zugang weckt Misstrauen bei der preußisch geprägten Lehrerschaft und bei einflussreichen Eltern, die ihre eigenen Vorstellungen von Erziehung und Ordnung verteidigen. Am Ende steht eine Auseinandersetzung, in der die Schüler selbst dafür eintreten müssen, dass ihr Lehrer bleiben darf.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2011 unter der Regie von Sebastian Grobler und ist als Drama angelegt. In den Hauptrollen sind Daniel Brühl, Burghart Klaußner, Thomas Thieme und Jürgen Tonkel zu sehen. Eine Altersfreigabe ohne Beschränkung ist vermerkt, der Film ist damit für ein breites Publikum zugänglich.
Hinter den Kulissen
Dass sich die Geschichte allein auf das Genre Drama stützt, verweist auf eine Erzählweise, die weniger auf äußere Effekte als auf den Konflikt zwischen Einzelnem und Institution setzt. Die Konstellation aus einem reformwilligen Lehrer, einer starren Schulhierarchie und einer bürgerlichen Elternschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert legt einen Stoff nahe, der gesellschaftliche Widerstände gegen Neuerung thematisiert. Dass die Schüler am Ende selbst aktiv werden müssen, um ihren Lehrer zu halten, deutet auf eine Erzählung, die den Blickwinkel der Jüngeren ernst nimmt und ihnen eine handelnde Rolle zugesteht, statt sie nur als Objekte der Erziehung zu zeigen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeichnet sich ein positives, aber nicht übermäßig breites Echo ab. Seit der Entstehung des Films sind mehr als zehn Jahre vergangen, was ihn inzwischen selbst zu einem Stück Zeitabstand macht, aus dem heraus die geschilderte historische Episode betrachtet wird. Innerhalb des Dramagenres steht der Titel für Erzählungen, die historische Stoffe nutzen, um Fragen von Autorität, Wandel und pädagogischem Mut zu verhandeln, ohne dabei auf Actionelemente oder große Genremischungen zurückzugreifen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Daniel Brühl als Konrad Koch
- Burghart Klaußner als Gustav Merfeld
- Thomas Thieme als Dr. Roman Bosch
- Jürgen Tonkel als Dr. Jessen
- Justus von Dohnányi als Richard Hartung
- Kathrin von Steinburg als Klara Bornstedt
- Axel Prahl als Schricker Sen.
- Theo Trebs als Felix Hartung
- Sten Horn als Wilhelm
- Lennart Betzgen als Emanuel
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