Der Fluch der 2 Schwestern (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Thomas Guard |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-01-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 41.624.046 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.677 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anna kehrt aus einer psychiatrischen Klinik nach Hause zurück und sieht ihre Schwester Alex wieder.
Im Haus lebt inzwischen Rachel Summers, die neue Partnerin des Vaters. Anna misstraut ihr, hat Visionen und beginnt, Rachels Vergangenheit nachzugehen. Je weiter sie kommt, desto weniger lässt sich sagen, was sie tatsächlich wahrnimmt.
Entstehungsgeschichte
Der Film ist eine Neuverfilmung des südkoreanischen Horrorfilms „A Tale of Two Sisters" von 2003, den Kim Ji-woon inszeniert hatte.
Regie führten Charles und Thomas Guard. Das Drehbuch schrieben Craig Rosenberg, Doug Miro und Carlo Bernard.
Emily Browning spielt Anna Ivers, Arielle Kebbel die Schwester Alex, Elizabeth Banks die Rachel Summers, David Strathairn den Vater Steven Ivers und Jesse Moss den Matt Hendricks.
Produziert wurde der Film von Vertigo Entertainment und DreamWorks SKG. Die Musik stammt von Christopher Young, die Kamera von Dan Landin, den Schnitt besorgten Jim Page und Christian Wagner.
Die Premiere war am 30. Januar 2009 in den USA und Kanada, der deutsche Kinostart folgte am 28. Mai 2009.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion beruht auf einer unzuverlässigen Erzählerin. Anna kommt aus einer psychiatrischen Behandlung; alles, was der Film zeigt, ist zunächst ihre Wahrnehmung. Wer ihr glaubt, sieht einen anderen Film als jemand, der es nicht tut.
Damit gehört er zu einer Gruppe von Filmen, die den Zuschauer bewusst in eine Position bringen, aus der er erst nachträglich herausfindet. Das Risiko dabei ist bekannt: Funktioniert die Auflösung nicht, wirkt das Vorangegangene konstruiert.
Die Vorlage von 2003 hatte dieselbe Ausgangslage. Eine Neuverfilmung muss deshalb doppelt bestehen — vor dem eigenen Publikum und vor der Erinnerung an das Original.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 31 Prozent aus, Metacritic 43 von 100.
Das Lexikon des internationalen Films kritisierte die Banalität der Geschichte. TV Spielfilm bewertete ihn dagegen als bemerkenswert eigenständig.
Dieser Widerspruch betrifft genau die Frage der Neuverfilmung. Wer den Film neben das Original stellt, misst ihn an dessen Vorlage; wer ihn für sich nimmt, sieht eine Arbeit mit eigener Handschrift.
Die Besetzung deutet dabei auf einen höheren Anspruch als üblich. Elizabeth Banks und David Strathairn in tragenden Rollen sind für eine Genreneuverfilmung dieser Art keine Selbstverständlichkeit.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emily Browning als Anna
- Arielle Kebbel als Alex
- David Strathairn als Steven
- Elizabeth Banks als Rachael
- Maya Massar als Mom
- Kevin McNulty als Sheriff Emery
- Jesse Moss als Matt
- Dean Paul Gibson als Dr. Silberling
- Don S. Davis als Mr. Henson
- Lex Burnham als Iris
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